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2 (1853) Organische Chemie
Entstehung
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393
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Klebt

393

Kohlenstoff........ 53,4

Wasserstoff........ 7,1

Stickstoff......... 15,G

Sauerstoff......... 23,0

Schwefel......... 0,9

100,0.003. Pflanzenfibrin hat man einen Bestandteil des Kle-bers genannt. Knetet man Weizenmehl mit wenig Wasser zueinem steifen Teig und lässt auf diesen einen feinen Wasserstrahlfliessen, so führt dieser allmälig alles Stärkmehl in aufgeschlemm-ter Form weg, und der Rückstand besitzt eine zähe, kleberigeBeschaffenheit, weshalb er den Namen Kleber erhielt. Behandeltman denselben mit kochendem verdünntem Weingeist, so löstsich ein Theil auf, und das sogenannte Pflanzenfibrin bleibtungelöst zurück. Es ist eine grauweisse elastische Masse, diesich in verdünntem Kali leicht löst und durch Neutralisation mitEssigsäure wieder gefällt wird. Auch in sehr verdünnter Salzsäurelöst es sich auf, durch Zusatz von Salzlösungen sehlägt es sichwieder nieder, sowie auch bei der Neutralisation mit Alkalien(oder Ammoniak), doch löst der geringste Ueberschuss davon eswieder auf. Nach dem Kochen ist es in Ammoniak unlöslich.Seine Zusammensetzung ist:

Kohlenstoff........53,4

Wasserstoff........ 7,1

Stickstoff......... 15,ö

Sauerstoff......... 22,8

Schwefel......... 1,1

100,0.G04. Pflanzenleim (Gliadin). Der bei dem Auskochendes Klebers mit Weingeist sich lösende Theil hat den NamenPflanzenleim erhalten. Gewöhnlich scheiden sich beim ErkaltenFlocken eines wenig löslichen Stoffes ab, während der Pflanzen-leim gelöst bleibt und beim Verdampfen der Lösung als einezähe, knetbare Masse zurückbleibt, die in AYasser unlöslich ist-Ihre Zusammensetzung ist:

Kohlenstoff

Wasserstoff .

Stickstoff .

Sauerstoff

Schwefel

53.G

7,1

15,7

22,6

1,0

100,0.