3(i Einleitung.
Palmitinsäure . . . C,,,H.,, s 0 4 ,Margarinsäure . . . C 3 ,H 31 0 4 .
Cerotinsäure. . . . GülL^O,.
Melissinsäure . . . C bö Il 00 O,.Die Eigenschaften der Ameisensäure, Essigsaure und Pro-pionsäure sind einander sehr ähnlich , aber sie weichen von de-nen der höheren Glieder der Reihe ziemlich ab, obwohl auch hiernoch viele Beziehungen unverändert sich erhalten haben. Pal-mitinsäure, und Margarinsäure, zwei nahe stehende Glieder, sindsich wieder sein- ähnlich, und ebenso Cerotinsäure und Meli*-sinsäure.
Regelmässigkeiten des Siedepunkts homologer
Körper.
38. Man hat die sehr wichtige Beobachtung gemacht, dassder Siedepunkt homologer Körper um 19 X" 0 steigt, wenn diechemische Formel um C s „ II»,, zunimmt, oder mit anderen Wor-ten: für je C s IL. welches eine solche Verbindung mehr enthältals eine andere, liegt der Siedepunkt um 19" hoher. Die Amei-sensäure siedet bei 100°, die Essigsäure bei 119°. die Pro-pionsäure bei 138", die Buttersäure bei 157" u. s. «.
Formel Siedepunkt
Ameisensäure C ü II ä O, =........ 100"
Essigsäure CJI.,0, = CilLO, -f C.,IL 119 = 100 + 19Propionsäure C.ÄO, = C 2 IL0 4 -f 2(C. 2 IL) 138 = 100 + 2.19Buttersäure CJLO, = C^HO, -j- s (C.R,) 157 = 100 4-3.19
Es gilt dieses, wie erwähnt, nur l'ür homologe Korper, solchealso, welche von derselben Natur sind. Essigsäure, C 4 H 4 0 4 .und essigsaures Methyloxyd, C B 1I 6 0 4 , sind auch um C,H,in ihren Formeln verschieden, aber erstere siedet bei 119", undletzteres bei 55", also um G3" niedriger als erstere. Das essig-saure Aetliyloxyd, C B H a O.,, siedet dagegen bei 74°. also um19" höher als das ihm homologe essigsaure Methyloxyd.
Künstliche Darstellung organischer Stoffe.
39. Die Stoffe, welche der Chemiker in dem Laboratoriumdurch geschickte Benutzung der ehemischen Kräfte zu bilden ver-steht . erhalten im Gegensatz zu denen. die in der Natur fertig