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Menge des Gases, bemerkt die Temperatur des Wassers und denBarometerstand, womit man die nöthigen Angaben hat, um dieGewichtsmenge des erhaltenen Stickstoffs berechnen zu können.Bedeutet nämlich V das gemessene Volum des Stickstoffgases inCubikcentimetern, h den Barometerstand in Millimetern, t dieTemperatur des Wassers nach der }00theiligen Scala. w die Span-nung des Wasserdampfes für die Temperatur t in Millimeternausgedrückt. so ist das Gewicht des erhaltenen Stickstoffgases inGrammen
r. (// — w)
= 7C0.U- 1 -0,00305 0 X °> 0012562 -IC. Bestimmung des Stickstoffs in der Form vonAmmoniak. Die meisten stickstoffhaltigen organischen Substan-zen entwickeln beim Glühen mit Alkalihydraten sänimtlichen Stick-stoff in der Form von Ammoniak. Der hierzu nothwendige Was-serstoff wird entweder von der organischen Substanz selbst ge-liefert, oder von dein Hydratwasser des Alkglis, dessen Sauerstoffeinen Theil des Kohlenstoffs oxydirt. Statt der reinen Alkalieneignet sich zur Anwendung besser eine Mischung y,on Kalkhydratmit Natronhydrat, welche man erhalt, wenn man in eine concen-trirte Katronlauge etwa doppelt so viel Aetzkalk einträgt, als dieLosung Natronhydrat enthält, und das überschüssige Wasser durchschwaches Glühen in hessischen Tiegeln entfernt. Das hierdurcherhaltene Gemenge von Kalk und NätrOnhydrat. der sogenannteNatronkalk, wird gepulvert und in gut verschlossenen Gelassenaufbewahrt.
Er hat vor reinen Alkalihydraten den Vorzug, dass er in derGlühhitze nicht schmilzt und die Röhren daher weniger angreift.Das Ammoniak wird in Chlorwasserstoffsäure aulgefangen und inVerbindung mit Platinchlorid gesammelt und gewogen.
Die Ausführung der Analyse geschieht zweckmässig in folgen-der Weise. Man wägt die zu analysirende vorher fein gepulverte Sub-stanz genau ab. vermischt sie mit der C—lOlächen Menge Natron-kalk in einem lauwarmen Mischungsmörser, bringt das Gemengein eine Verbrennungsröhre, ähnlich den bei der Koldenstoff- undWasserstoßbestimmung angewendeten, spült den Mörser mit Na-tronkalk aus . und füllt damit die Röhre last vollständig an. Vordie Mischung bringt man noch einen lockeren Pfropf von ausge-glühtem Asbest, welcher verhindert, dass von dem leichten Na-tronkalk Theile durch den Gasstrom übergerissen werden. Andas offene Ende der Verbrennungsröhre befestigt man luftdichteinen mit verdünnter Chlorwasserstoffsäure gefüllten Kugelapparat,