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2 (1853) Organische Chemie
Entstehung
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4 Einleitung.

noch eigenthümliche, welche man gepaarte Verbindun-gen nennt. In den gepaarten Verbindungen der Säuren hatdie Säure nicht ihr Sättigungsvermögen verloren, aber sie hatneue Eigenschaften angenommen, und der mit ihr verbundeneStoff, welcher den Namen Paarung führt,folgt der Säure in alleVerbindungen. Beide Stoffe sind innig gebunden und lassen sichdurch die doppelte Zersetzung nicht wie Salze trennen. Nicht nurSäuren, sondern auch Basen zeigen diese Verbindungsweise. Diehöher zusammengesetzten organischen Substanzen sind fast allegepaarte Verbindungen, welche sich oft nur durch Einwirkungkräftiger Mittel trennen lassen.

Bestandteile der organischen Stoffe.

8. Die organischen Stoffe enthalten, wie angeführt, sämmt-liih Kohlenstoff; die meisten auch Wasserstoff, sehr viele ausser-dem Sauerstoff. Nur eine kleine Anzahl organischer Körper ent-hält neben Kohlenstoff nur Stickstoff, weit mehre dazu noch Was-serstoff, oder Wasserstoff und Sauerstoff. Viele Stoffe desThier- und Pflanzenreichs bestehen aus Kohlenstoff, Wasserstoff.Stickstoff, Sauerstoff und Schwefel; in die organische Verbindungkann der Chemiker ausserdem Chlor, Brom, Jod, Fluor, Phos-phor, Selen, Tellur, Antimon, Arsenik, Zink, Wismuth, Queck-silber u. s. w. eintreten machen, und es steht zu erwarten, dassalle Elemente als Bestandtheile der organischen Verbindungen ein-geführt werden können.

Die gewöhnlicheren organischen Stolle sind also in folgenderWeise zusammengesetzt:

Kohlenstoff /Wasserstoff i

Kohlenstoff i

Wasserstoff

Sauerstoff

Kohlenstoff iSauerstoff )

Kohlenstoff \SauerstoffStickstoff >

KohlenstoffStickstoffKohlenstoffStickstoff

Wasserstoff

Kohlenstoff \Wasserstoff (StickstoffSauerstoff

KohlenstoffWasserstoffStickstoffSauerstoff iSchwefel