Berichtigungen und Ergänzungen.
1505
Von Erdbeer- und Johannisbeersyrupen des Handels, die ergaben:
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Polarisation derLösung 1 : 10
Bezeichnung
vor
nach
der Inversion
„ „ [ Probe 1Erdbeersyrun !
Johannisbeer- [ Probe 1syrup \ a 2
1,32101,32501,27701,2830
66,5470,1809,6066,13
23,7022,6028,96
39,2444,36
37,64
65,0069,3368,5865,43
1,540,851,020,70
0,370,370,470,48
0,1340,085
0,1150,106
1,501,251,131,00
+ 4°42'+ 5°+ 4°6'+ 2°ö'
— 2° 3'
— 2" 46'
— 2° 29'
— 2° 16'
schliesst A Beythien, dass sie säniintlich aus gewässerten Rohsäften hergestellt wordenwaren. Die S. P70 angegebenen Werthe sind hiernach, zu berichtigen bezw. zu ergänzen.S. 1381, Zusatz zu Bach-, Fluss- und Seewasser. Zu dieser Art Wasser ranss auchdas Thalsperrenwasser gerechnet werden, welches neuerdings ausser für technische Be-triebe auch für Wasserversorgungen Verwendung findet. Die Zusammensetzung auch diesesWassers richtet sich wesentlich nach der Beschaffenheit des Geländes, welches das zumSpeisen der Stauteiche verwendete Regeiiwasser durchfliesst. Am günstigsten ist es, wenn,wie Intze'), der wesentlichste Förderer der Thalsperren, nachweist, das die Beckenspeisende Bachwasser in grösserer Entfernung vom Einlaufe in das Sammelbecken Wiesen-flächen, die vor Verunreinigung geschützt werden, durchrieselt und wenn die Umgebungen,dieser Wiesen an höher gelegenen Thalhängen eine gute Bewaldung erhalten. Oberhalbdes Sammelbeckens soll ein kleiner Stauweiher angelegt werden, in welchem die durchplötzliche und anhaltende Regengüsse bedingten Trübungen zurückgehalten werden, bevordas Wasser in das Hauptsammelbecken gelangt. Vor allen Dingen ist es wichtig dass dieStauweiher im Vcrhältniss zu den jährlichen Wasserzuflussmengen nicht zu flach sind,dass dieselben nicht auf moorigen, sumpfigen Stellen angelegt werden und der BeckeD-boden vor der Eiillung gründlich von allen organischen Resten gereinigt wird. BeiInnehaltung dieser Vorsichtsmassregeln kann das Thalsperrenwasser recht wohl zu Trink-wasserversorgungen verwendet werden. An der Oberfläche der Staubecken schwankt dieTemperatur im Laufe des Jahres allerdings zwischen 0—25°, in einer Tiefe von 10—12 munter dem Wasserspiegel beträgt dagegen die jährliche Temperaturschwankung nur etwa2—3 ° und beträgt in der Nähe der Sohle durchweg zwischen 6—9 ° während des ganzenJahres. Aus dem Grunde muss dafür gesorgt werden, dass die Stauhöhe über der Thalsohlenicht unter etwa lü — 12 m sinkt. Auch hat sich ergeben, dass der Gehalt an entwickelungs-fähigen Bakterien von den Bacheinläufen bis zur Staumauer ständig abnimmt und in derNähe der letzteren wie an der Sohle am günstigsten sich verhält; aus dem Grunde soll einStaubecken so angelegt werden, dass das Bachwasser dieselben langsam durchfliesst, undwird das Wasser am zweckmässigsten aus dem Stauwasser in der Nähe der Stau- (Sperr-)mauer entnommen. Vielfach aber wird noch eine besondere Reinigung des Thalsperren-wassers vorgesehen werden müssen und kann diese entweder durch die, künstliche Sand-filtration oder durch Berieselung undDrainage grösserer Wicsenflächeu erreicht werden.
') Journ. f. Gasbeleuchtung und Wasserversorgung 1902, 45, 893. Vergl. ferner W. Kruse,CentralR f. allgem. Gesundheitspflege 1901, 20, 145.
König, Nahrungsmittel. II. 4. Auf!
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