Mineralwasser.
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säure gesättigten Wasser immer mehr ab, während sich dieselben in dem zur Herstellung des Mineral-wassers verwendeten "Wasser rasch vermehren; indess muss doch gefordert werden, dass auch die ver-wendeten Rohstoffe von vornherein thunliehst bakterienfrei sind. Zweifellos müssen in dieser Hin-sicht an ein Mineralwasser dieselben Anforderungen gestellt werden, wie an ein gewöhnliches Trink-wasser.
c) Sonstige Verunreinigungen. Durch Anwendung unreiner flüssiger Kohlensäurekönnen die Verunreinigungen dieser (vergl. vorstehend S. 1421; in das "Wasser gelangen; werden zurGewinnung der Kohlensäure Kalkstein (oder Magnesit) und Schwefelsäure angewendet, so können demWasser Arsen- und Kohlenwasserstoffe zugeführt werden.
Durch Anwendung von Zink-, Kupfer- und Bleigefässen bezw. Rohrleitungen können Zink, Kupferund auch Blei in das Wasser gelangen. Beim Aufbewahren des künstlichen Soda- oder Selterswassersin den sog. Siphons geht unter Umständen lilei in dasselbe über.
Auch schlechte und undichte Korke können zu Verunreinigungen Veranlassung geben.
Beim längeren Lagern von Mineralwässern werden unter der Einwirkung freier, unter Druckstellender Kohlensäure mitunter Alkalien, Kalk, Kieselsäure aus der Masse der Glasflasehen und schlechtglasirten Krüge gelöst, Vorgänge, welch? wie hei Bier durch Temperatur und Lichteinwirkung be-günstigt werden.
Unter Umständen nehmen ursprünglich geruchlose Mineralwässer beim Lagern auch einen fauligen(Schwefelwasserstoff-) Geruch und Geschmack an, die nur durch eine nachträgliche Zersetzung durchBakterien hervorgerufen sein können, daher stets ein Zeichen fehlerhafter Füllung bezw. Aufbe-wahrung sind.