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Die menschlichen Nahrungs- und Genussmittel, ihre Herstellung, Zusammensetzung und Beschaffenheit, nebst einem Abriss über die Ernährunglehre
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Mineralwasser.

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halten (z.B. Ems, Niederselters, Weilbach (Lithionquelle), Koehel (Oberbayern), Offen-bach a. Rh., Kaisei Friedrich-Quelle etc.). Der Gehalt an Kochsalz sehwankt von 0,0400his 2,2340 g. der an Lithiiimbikarbonat von 0,0040 bis 0,0278 g in 1 1 Wasser.

d) Alkalisch salinische und alkaliseh-sulfatische Quellen, die neben den vorgenannten Bestand-theilen noch mehr oder weniger Natriumsulfat enthalten (z. B. Karlsbad, Marienbad, Bertrioh,Sulz, Tarasp etc.). Der Gehalt an Matriumsulfat schwankt von 0,0184 bis 3,5060 g in 1 1.

2. JZisenwässer, Diese enthalten neben den eben aufgeführten Bestandtheilen noch gewisseMengen doppeltkohlensaures Eisenoxydul, nämlich 0.0120 0,1750 g in 1 1 (kleine Mengen von doppelt-kohlensaurem Eisenoxydul enthalten auch z. Tbl. nie uutcr 1. aufgeführten Mineralwässer). Manunterscheidet:

a) Einfache Eisensäuerlinge mit wenig festen Bestandtheilen und viel freier Kohlensäure(z. B. Alexisbad im Harz, Alexamlerbad im Fichtelgebirge, Sehwalbach etc.).

b) Alkalisca-salimgche Eisensäuerlinge, gleichzeitig mit, grösserem Gehalt an Kochsalz, doppelt-kohlensaurem und schwefelsaurem Natrium (z. li. Flinsberg in Schlesien, Marienbad,Franzensbad etc.,t.

e) Erdigrsalmische Eisensäuerlinge, die neben den vorigen Bestandtheilen auch noch. Chlor-calciuiii und Chiormagnesium enthalten (z. B. Driburg in Westf., Pyrmont, Wildungen.Rippoldsau in Baden etc.).

Manche Eisenwässer enthalten das Eisen auoh in Form von Forrosulfat (z. B. Alexisbad imHarz, Schwelm i. Westf.), oder auch zum Theii in Form von Ferrisulfat.

3. KoehsalzqueUeii, deren Hauptbestandteil Chlornatrium neben geringeren Mengenanderer Chloride ist.

a) Kalte einfache Kochsalzquellen (z. 13. Oannstadt bei Stuttgart, Homburg v. d. H., Kissingen,Pyrmont, Soden etc.).

b) Wanne einfache Kocfosalzquellen (Baden-Baden, Oeynhausen, Soden, Wiesbaden etc.).

c) Kalte jod- und bromhaltige Koch slzcpiellen (z. B. Tölz, Hall, Salzschlirf, Soden etc.).

d) Wanne jod- und bromhaltige Kochsahsquellen (z. B. Münster a. St., Warmbrunn imKiesengebirge).

e) Kalte Salzsoolen in allen Soolbädevn. Einige derselben, wie Oeynhausen, Nauheim,Müuster a. St., enthalten gleichzeitig Kohlensäure.

4. JiMerwasser. Sie enthalten neben Choriden und Natriumsulfat noch mehr oder wenigerMagnesiunisulfat (Bittersalz), z. B. Franz Josef-Bitterquelle und Hunyadi Janos bei Budapest, OfeuerKackoczy-Bittei quelle etc.

3. Alkalisch-erdige Quellen. Ihre Hauptbestandteile sind kohlensaures und schwefel-saures Calcium, zuweilen auch kohlensaures Magnesium neben geringen Mengen Chlomatrium, Natrium-sulfat etc., z. B. Wildbad, Adelholzen (Oberbayern), Lippspringe (Westfalen), Wildungen (Waldeck,) etc.

6. Schwefelquellen. Dieselben entl alten freien Schwefelwasserstoff oder Sulfite der Alkalienneben Sulfaten und Chloriden der Alkalien und alkalischen Erden.

a) Kalte Schwefelquellen <>. B. Eilsen, Naundorf, Weilbach etc.).

b) Warme Schwefelquellen (z. B. Aachen, Baden b. Wien, Landeck, Teplitz, Bentheim etc.).

7. Gehaltarme oder indifferente Quellen (Wildbäder). Sie enthalten nur ge-ringe Mengen Salze, besitzen aber eine mehr oder weniger hohe Temperatur (zwischen 2065°),7. B. Badenweiler, Gastein, Teplitz, Bagaz-Ptafers, Schlangenbad, Wildbad (Württemberg; etc.

Die Zusammensetzung einiger der verbreitetsten Tafelwässer Deutsch-lands möge aus folgenden Zahlen (Ge>v.-Thie. für 1000 Gew.-Thle. Wasser) erhellen.: