1388
Wasser.
Gesteinsart 1 )
mg
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w
Buntsandstein
72,0
3,4
—
14,4
5,1
Spu reu
11.5
4,2
—
—
1,7
desgl.
116,0
1,3
—
2,2
3,3
„
35,1
14,9
—
—
5,5
b) mittlerer ....
97,5
2,0
12,0
3,8
4,4
8,6
21,0
7,6
4,6
8,7
3,1
desgl.
90,0
Spuren
14,2
2,0
0,8
Spuren
23,5
5,3
2,0
6,0
3,1
c) oberer Gyps im Rot .
2421,0
5,6
—
1144,7
28,4
»
842,0
101,2
—
—
98,4
Zechstein
a) oberer
1. Plattendolomit . .
372,5
1,1
—
56,1
5,1
„
118,0
43,6
—
—
17,9
2. Oberer Letten .
250,0
1,9
—
—
12,2
5,6
—
—
—
—
—
3. Letten mit Gyps .
830,0
4,0
—
—
5.1
15,0
—
—
—
—
—
b) mittlerer
1. Hauptdolomit . .
350,0
3,0
—
—
5,1
0,5
—
—
-
—
—
2. Aelterer Gyps .
1632,5
4,0
—
—
8,6
Spu rert
—
—
—
—
—
Muschelkalk
365,0
9,0
—
—
8,6
0,4
—
—
—
—
—
b) unterer .....
352,0
1,1
—
28,1
6,8
7,0
112,0
41,7
5,6
13,2
17,0
desgl.
300,0
1,9
—
34.3
5,9
Spuren
116.4
30,8
—
—
15,9
Grauwacke . . . .
259,0
1,4
—
.—
8,4
2,9
—
—
—
—
—
Keuper, unterer
395,0
10,7
—
—
5,1
1,1
—
—
—
—
-
Untere Steinkohle
a) Flötzleerer Sandstein .
255,0
1,5
2,8
20,0
8,6
Spuren
76,0
24,5
—
—
11,1
b) Kulm.....
292,0
0,4
—
5.1
0,5
Basaltschotter. . .
150,0
1,5
—
—
8,6
Spuren
~
—
—
—
—
Eotliegendes . . .
338,0
0,2
—
5,6
8,6
1 a .
123,6
30,0
—
-
16,6
45,0
5,2
—
—
12,2
2,5 ,
~~
~
—
—
—
sickernde Weg in den Bodenschichten eine gewisse Länge, so besitzt das Quellwasserdurchweg auch eine unveränderliche oder nur wenig wechselnde Temperatur, weil dasGestein ein verhältnissmässig guter Wärmeleiter ist. Man darf daher aus der un-veränderlichen Temperatur einer Quelle noch nicht schliessen, dass sie keine Zuflüssevon schlecht oder mangelhaft filtrirtem Oberflächenwasser hat.
Manche Quellwässer werden zu gewissen Zeiten trübe; dieses pflegt meistensnach Regen- oder Schneefällen, und zwar entweder verhältnissmässig kurz oder auchlange nach denselben, aufzutreten. Tritt die Trübung jedesmal bald nach dem jedes-maligen Regen auf, so kann dieselbe in nahe liegenden, schlecht fütrirenden Schichtenihre Ursache haben; wird die Trübung aber erst längere Zeit nach dem Regen be-obachtet, so kann angenommen werden, dass dieselbe aus entfernt liegenden Schichtenstammt und hierin eine theilweise Filtration stattgefunden hat. Durchweg bestehtdie Trübung aus Thon bezw. Staub sand, Galciumkarbonat etc.; nicht seltenwird aber auch gleichzeitig eine Vermehrung der Bakterien in den trüben, zuanderen Zeiten fast bakterienfreien Quellen beobachtet. So wurden nach den Mit-theilungen von A. Gärtner für 1 com Wasser Keime von Mikropbyteu gefunden:
') Sämmtliche Proben waren frei von Ammoniak, salpetriger Säure und Eisenoxydul.