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Die menschlichen Nahrungs- und Genussmittel, ihre Herstellung, Zusammensetzung und Beschaffenheit, nebst einem Abriss über die Ernährunglehre
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Kohlenhydrate.

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Desgleichen bei den Pentosen:

('HOHCOHHOCH

HOCH

DurchKeduktionentsteht:

CHOH

HCOH

lHOCH

HOCH

DurchOxydation <entsteht

COOH

HCOH

IHOCH

HOCH

Durch

weitereOxydationentsteht:

COOHIHCOH

HOCH

IHOCH

COOH

1-1'rioxyglutarsäure

(Trioxydikarbon-

säure).

die Karbonsäuren durch

CH 2 0H OHjOH { CH 2 OH

i-Arabinose 1-Arahit 1-lraboiisäure

(Tetraoxymono-karbonsäure)Umgekehrt lassen sich die Alkohole durch OxydationReduktion wieder in die Zuckerarten überführen.

Von den Hexiten sind bis jetzt in den Pflanzen gefunden: Mannit, Sorbit undDulcit, von den Pentiten nur der der Ribose entsprechende Adonit. Von den Pen-titen wie Trioxyglutarsäuren mit je 2 asymmetrischen Kohlenstoff-Atomen sind4 Rauroisomere, von Jen Tetraoxymonokarbonsäuren ebenso wie von den Pentosen 8,von den Hexiten und Tetraoxydikarbonsäuren (Zuckersäuren) 10, von den Hexon-säuren wie bei den Hexosen 16 Raumisomere möglich.

Synthese der Zuckerarten. Schon oben S. 116 ist erwähnt, dass manft ls erstes ümwandlungserzeugniss aus Kohlensäure und Wasser in den PflanzenFormaldehyd CH 2 0 annimmt, aus welchem durch 6-fache Kondensation ZuckerC e H 18 0 6 entstehen kann. Auch haben Bu t'erow, Tollens und Loew durch Kon-densation des Formaldehyds mit Kalk einen syrupartigen Körper erhalten, der einigeEigenschaften der Zuckerarten (Reduktion von Fehling'scher Lösung, Eingeheneiner Verbindung mit Phenylhydrazin) besitzt, von TollensFormose" genanntwurde und der auch a-Akrose im Gemenge enthalten soll.

Wichtiger ist der Aufbau der d-G!ukose aus der Glycerose von E. Fischer.Bei der Oxydation des Glycerins ») CH 2 OH CHOH CH 2 OH mit Salpetersäure oderBrom oder Wasserstoffsuperoxyd entsteht die Glycerose, ein Gemenge von Glycerinalde-h yd CH 2 OH-CHOH-CHO und Glycerinketon CH 2 OH CO CH 2 OH, welches sichdurch verdünnte Natronlauge zu «-Akrose bezw. i-Fruktose kondensirt. Letzteregeht durch Reduktionsmittel (Natriumamalgam in i-Mannit, dieser durch Oxydation derReihe nach in i-Mannose und i-Mannonsäure über. Die i- (oder d- -f- 1-) Mannon-S! wtre lässt sich aber durch das Strychnin- und Morphinsalz bezw. durch Erhitzen mit"yridin in d- und 1-Macnousaure spalten. Aus dem d-Mannonsäurelakton (Anhydridderselben) entsteht einerseits durch Reduktion d-Mannose und d-Mannit, andererseitsaus d-Macnose und Phenylhydrazin das d-Glukosazon, welches letztere durch KochenIa it Salzsäure Glukoson und dieses durch Reduktion d-Fruktose liefert.

Einen anderen Ausgangspunkt für den künstlichen Aufbau der Zuckerartenbi] det das Glykol CH 2 OH-CH 2 OH (erhalten aus Aethylenbromid CH 9 Br CH 2 Br>

') Das Glycerin lässt sie!] künstlich herstellen:Jjl 'stülation lässt siel) iceton CH a -CO«OH 3J H».CH(OH).<

Au3 rohem Holzgeist oder Calciumacetat durch

gewinnen, hieraus durch Reduktion Isopropylalkohol

JH,; dieser liefert durch Behandeln mit Chlor Propylenchlorid CH.C1 Cll(OH) CHjCl

J""l durch Behandeln mit Chlorjod weiter CH,C1- CH01 CB^Ol Propenyltrichlorid (Allyltrichlorid oder

''"'»lorhydriri). Hieraus aber entsteht durch Erhitzen mit viel "Wasser auf 160° Glycerin CH,0H«; -tlOR. CH^OH, so dass es möglieh ist, die Zuckerarten durch das Glycerin hindurch künstlich aushren Elementen aufzubauen.