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1 (1829) Enthaltend die Rinden und ihre Parasiten aus der Ordnung der Flechten : in sechs Heften
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KRYPT0GAM1SCHE PARASITEN.

ästig, ziemlich steif, meist glatt, krie- rissen worden war, wenigstens bemerktenchend, innen wergartig. wir noch deutlich einige Rückbleibsel dersel-Bemerkungen. Es wurde dieses Pilz- ben. Roth scheint sie nach S. 234 seinergeschlecht von Acharius u. A. zu den Li- Catal. bot.l. blofs unter der Rinde der Chinaebenen gezogen , allein der ganze Charakter selbst getroffen zu haben. Die Dünnheit desdesselben erheischt seine Versetzung unter die Hauptstammes, sowie die Zertheilung des-Pilze, Gewöhnlich erscheinen die hierher ge- selben (besonders an den Astspitzen) inhörigen Organismen unter einer wurzelarti- sehr feine, haarähnliche, hin und her gebo-gen Gestalt, daher auch der griechische Ge- gene Aeste, welche endlich gleichfalls wie-schlechtsname, und zwar immer erst dann, der anastomosiren, charakterisiren diese Artsobald schon eineDecomposition anderer ve- hinlänglich, welche sich bei unserem Origi-getabilischer Stoffe, wie Rinden, eigentliches nale nur in einer Ebene ausbreitete, ohne inHolz u. s. w., aus deren Innern er hervor- die Ilolzsubstanz selbst zu dringen, oderkommt, Statt findet. Die Fructification ist sich über ihr Substrat zu erheben. Die Zu-noch nicht bei allen beobachtet worden, nur sammendrückung ihrer Theile rührte wohlbei einigen erscheinen an den Astenden Keim- mit von ihrem ursprünglichen Bildungsortegefäfse oder apothekienahnliche Gebilde, wel- her, und da, wo die Einwirkung desselbenche innen fast gallertartig oder doch knorpe- weniger kräftig war, erschienen sie eherlig sind. walzenrund, hohl jedoch, wie Roth 1. c.

p. 234, konnten wir sie nicht finden, son-

4. RJnzomorplia Cinclwnae Roth. (Chi- , . , , ., -in n

' v dern vielmehr -war in ihnen ein helleres hlz-

na-Wurzelpilz.) artiges Gewebe deutlich sichtbar. Blofs un-Diagn. Pilzkörper haarförmig, etwas zusam- ter dem Mikroscope sieht man die feine Be-mengedrückt, sehr verästelt, dunkelbraun, haarung derselben, welche man mit blofsenfast glänzend, feinbehaart, innen gleich- Augen kaum oder nur sehr undeutlich wahr-artig, nimmt. Bisweilen waren mehrere Stämme(Wohnort.) Auf gerollter gelber China, selten. oder gröfsere Aeste unter einander verwach-Bemerkungen. Roth, der Entdecker sen , wodurch ein breiter Stamm entstand,dieser Art, beschrieb sie zuerst in Usteri's indefs betrug doch selbst die Breite desselbenAnnalen der Bot, St. I. S. S., und gab kaum eine halbe bis ganze Linie. Die mei-auch daselbst auf der ersten Tafel (Figur 2) sten waren noch schmäler. Die Länge konnteeine Abbildung derselben, die wir jedoch indefs wegen unvollständigen Exemplarsnicht vergleichen konnten. Auch in seinen nicht ermittelt werden, auch fehlten dieCatalect. bot. Fase. I, p. 233 thut er ihrer Fruchttheile gänzlich.

wieder Erwähnung. Abbildung. Fig. 4 zusammengerollte

Unser Exemplar auf einem Stück von gelbe Chinarinde mit Rhizomorpha Cincho-

Cluna flava schien früherhin eine verfaulte nae bei a in natürlicher Gröfse. Die fast wie

Blattflechte (wahrscheinlich eine Art Sticta) verbrannt aussehenden dunkelbraunen Ueber-

bedeckt zu haben, welche beim Verpacken bleibsel der Blattflechte, unter welcher sie

und Transport vielleicht schon herunterge- gelegen zu haben schien, sind hier fast ganz-