KRYPTOGAMISCHE PARASITEN. 173
sonders in den Ritzen mehr ockergelb, der oberflächlicheDecomposition derjenigenRin-
ungleichartige Rand aber eher schwärzlich de andeuten, auf welcher sie erscheinen.bl au . In Rücksicht der diagnostischen Kennzei-
Unstreitig ist diese Art der Thelephora c hen können wir mit Ehr enb er g 1. c. und
sulphurea Pers., wozu auch T. ochracea Fe ' e 1. c . p. 22 in sofern nicht ganz überein-
Fries obs. I. S. 210 gehört, sehr verwandt, stimmen, als sie ihn suborbicularis, griseo-
alleinbei T. sulphurea erscheint das Gewebe v i rens nennen, was wenigstens nicht ganz
als einzelne Fäden, die oft sogar sich nicht stren g als charakteristisches Merkmal anzu-
zu einem häutigen Gebilde entwickeln, da- se h en ist. Wohl aber mag er derselbe seyn.
her sie einige Schriftsteller unter dieser Form we lcher in Kunt h (et Humboldt) synops.
zum genus Rhizomorpha zählten. plantar, aequinoct. Paris 1822- 8- • P- 1
Abbildung. Fig. 1, ä, b ein Stück Namen Thelephora albicans erhielt.rother Chinarinde mit Thelephora aurea bei Gewöhnlich ist er ganz flach häutig aus-
gebreitet, und genau der Oberrinde, woraufer sich erzeugt, angedrückt. Häufig wirder sogar in der Mitte zerschlitzt, überall aberist ei & dann selbst bei diesen Rissen mit ei-nem schwärzlichen Rande versehen , auf ähn-liche Weise, wie solches von Ilypochnus ru-bro-cinetus hinsichtlich der rothen Färbungbemerkt wurde. Bisweilen geht das Milch-weifs der Oberfläche mehr ins Meergrüneoder Gelbliche über, stets aber ist der Randschwärzlichbraun.
Abbildung. Fig. 2. China flava duramit Ilypochnus nigrocinetus in 3 Partieen,alles in natürlicher Gröfse, nur sind dieRänder viel zu grobhaarig ausgedrückt, sodafs es scheint, als seyen es wahre Wimpern(cilia), wefshalb auch, wollte m? t n die Dia-gnose nach dieser Abbildung s'creng entwer-fen der Pilzkörper viargine ciliato anzuge-ben wäre. Der Rand näralich besteht aus
(Wohnort.) Auf der harten -reib™ Chinarinde. . . - n ..
t pinem ungemein zarten und kurzen nlzarti-
Bemerkungen. Wir haben bereits die e " ^
a i c t> i, ff en Gewebe,
andere Art Ilypochnus rubrocinetus auf Tab. t>
XV. f. 2 , b abgebildet, und das Nöthige über jjj RflizoniOTpha Roth. (Wur-
diefs Geschlecht beigebracht. Hier dürfen zelpilz)
wir daher nur noch hinzufügen, dafs beide
seltene Arten schon eine, wenn auch nur Diagn. Pilzkörper wurzeiförmig, faserig,
a in natürlichem Gröfsenverhältnifs. Nureinzelne Fetzen werden hier sichtbar, wel-che vielleicht früherhin ein Ganzes ausge-macht haben konnten, was späterhin beimTransport u. s. w. in solche einzelne Frag-mente zerrissen wurde.
II. HypocJmus Fries. (Woll-hau t.) Siehe S. 126.
3. Ilypochnus nigrocinetus Ehr enb. {Eh-renberg in Nees ab Esenbech Hör.phys. Berol. p. 85, T. 17, F, 4. (Schwär z-gerandete Wo 11 haut.)Diagn. Fruchtlager (Pilzkörper) unregel-mäfsig ausgebreitet, mehr oder minderlänglich, oft fast lappig zerschlitzt, niilch-weifs, ins Gelbliche spielend, dünnhäu-tig, mit feinem weifsen Pulver überstreut,am F\ande und der Unterfläche bräunlich-schwarz und feinhaarig.
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