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CORTEX GEOFFROYAE SURINAMENSIS.
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CORTEX GEOFFROYAE SURINAMENSIS 00.
Surinaniische Geoffroya-Rinde, Surinamische Wurmrinde.
Li nn. Cl. XVII. Ord. IV.Juss. — XIV. — XI.
GEOFFI\OYA SURINAMENSIS L, (&).Snrinamisclie Geoffroya, Surinamischer Wurmrindenbaum, Surinamischer
Kohlenrindenbaum.
I.
Das Vaterland dieses Baumes ist Surinam,in dessen Wäldern er vorkommt. Er liebteinen sandigen Boden, trägt zweimal imJahre Früchte und Saaincn (c), wird mehreKlaftern hoch, einige Spannen dich, istmit einer ziemlich glatten Rinde bedeckt,unter welcher ein gelblichbraunes Holz liegt,aus welchem sich beim Verwunden ein har-ziger rother Saft ergiefst, und besitzt vielelange und abstehende Aeste.
II.
Die Nachrichten über die eigentlicheBeschaffenheit dieser Rinde und ihre Abstam-mung lauten noch sehr widersprechend.Es kommen nämlich zwei Geoffroyarindenim Handel vor, Jamaicaische und Surina-mische. Nach Einigen stammt die Surina-mische Geoffroyarinde von oben genanntemBaume, nach Andern aber von Geoffroyainermis. Ich leite von Geoffraya surina-
mensis die im IV H. Taf. XVIII unter Fig. i.2 und 3 abgebildeten Rinden ab und gebedavon nachstehende Charakteristik.
Man bekommt diese Rinde im Handel ingrofsen, oft gegen £ Elle und darüber langen,einen bis 6 Zoll breiten und 2—8 Liniendicken Stücken von ziemlicher Schwere.
Die Aufsenseite ist in der Regel mitschmutzig weifsen, oder grau gelblichenFlechten besetzt, -welche stellenweis abge-rieben sind und eine rothbraune Epidermisdann erblicken lassen. Die darunter liegendeeigentliche Rindensubstanz ist ziemlich dicht,hellrothbraun und grobfasrig. Gewöhnlichist noch eine oder mehre Bastlagen vorhan-den, die mit dunkelschwarzbraunen undschwarzen Flecken besetzt sind; löst man denBast frisch ab, so besitzt er eine gelblicheFarbe; indessen bald -wird er an der Luftdunkler und bekommt die charakterischebraunschwarze Farbe (d). Gewöhnlich sinddie Rinden flach oder nur unmerklich ge-
(«) oder Cort. Geoffrcue sur. od. Geoffracae.
(b) Abbildungen. Plcnck icon. plant, med. Tab570. Bon dt dissert. de Cortice Geoffreae surin. e. Tab.Lugd. Bat. 17b8. Klingsohr de Geoffroya inerraiejusqne cortice etc. Erlangen 1788. S ch legel Thes.mat. med. Tom. III. Düsseldorfer Pflanzenabbil-dungen.
(c) Er tragt ovale, steinfruchtartige Hülsen, jede dcrsel-
1. Band. 6. Heft.
ben schlierst eine einsamige, zweiklappige, sehr harte,SuCserlich fasrige und gefurchte Nufs ein. Bondt.(d) Die Dicke der Rinde mit der dunkeln Mäche gebenein Hauutunterscheidungszeichen dieser Rinde ab, undlassen sie gleich als verschieden von der Jamaicai'schcnGeoffroyarinde auftreten, deren Innenfläche roth oderschwefelgelb ist.
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