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da ich eS vielleicht vermochte! . . ' Nim habe ich zulange gezögert."
Und er machte ihnen eine Geberde der Verzweif-lung , worauf von Mony mit einem Zeichen antwortete,das wohl bedeuten sollte: „Ich werde warten!"
In diesem Augenblick hörte Heinrich Tritte auf dersteinerne» Trevve, ' Er zog sich rasch zurück Die Hu-genotten begriffen die Idrsache dieses Rückzuges. DieSchwerter wurden wieder in die Scheibe gestoßen unddie Taschentücher verschwanden.
Heinrich sab von der Treppe her eine Frau kommen,deren keuchender Athen, einen raschen Lauf andeutete,und erkannte, nicht ohne einen geheimen Schrecken, derihn stets bei ihrem Anblick erfaßte, Catharina vonMedicis.
Hinter ihr waren zwei Wachen, welche oben an derTreppe stille standen.
„Ob, oh!" murmelte Heinrich, „es muß etwasNeues, Wichtiges vorgefallen seyn, daß die KöniginMutter mich Per auf der Plattform des Thnrmes vonVincennes anfsucht."
Catharina setzte sich ans eine steinerne Bank undlehnte sich an die Zinns, um Athen, zu schöpfen.
Heinrich näherte sich ihr mit seinem freundlichstenLächeln und fragte:
„Wollt Ihr mich suchen, meine gute Mutter?"
„Ja. mein Herr," antwortete Catharina, „ichwollte Euch eine» letzten Beweis meiner Zuneigunggeben. Wir sind einem erbab.nen Augenblicke nahe;der König stirbt und will Euch sprechen."
„Mich?" verwtzle Heinrich vor Freude bebend.
„Ja, Euch. Man hat ihm, ich bin cs fest über-zeugt, gesagt, daß Ihr nicht nur nach dem Throne vonNavarra Euch sehnet, sondern daß Euer Streben auchnach dem Throne von Frankreich gerichtet sey."
,,Oh!" rief Heinrich.
„Das ist nicht der Fall, ich weiß es wohl, aber er