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XVIIl
Epilog.
Ein Jahr war seit dem Tode von König Karl IX.und der Thronbesteigung seines Nachfolgers abgelaufen.
König Heinrich III., glücklicher Fürst des Landesdurch die Gnade Gottes und seiner Mutter Katharina,hatte sich zu einer schönen Procession zu Ehren UnsererLieben Frau von Clery begeben.
Er war mit der Königin seiner Gemahlin unddem ganzen Hofe zu Fuße abgegangen.
König Heinrich III. konnte sich wohl diesen kleinenZeitvertreib erlauben: keine ernste Sorge nahm ihn zudieser Stunde in Anspruch. Der König von Navarrabefand sich in Navarra, wo er schon so lange zu sehngewünscht hatte, und beschäftigte sich viel, wie man sagte,mit einem hübschen Mädchen ans den. Blute der Mont-morcncy, das er die Fosscuss nannte. Margarethe warbei ihm, traurig und düster; sie fand in seinen schönenGebirgen keine Zerstreuung, aber doch wenigstens eineErleichterung für die zwei großen Schmerzen ihres Lebens:die Abwesenheit und den Tod.
Paris war sehr ruhig und die Königin Mutter,die man, seit ihr geliebter Sobn Heinrich König war,wirtlich als Negentin betrachten konnte, hielt sich da-selbst abwechselnd im Louvre und im Hotel de SvtffonSauf, das auf der Stelle lag, welches gegenwärtig dieFruchthalle bedeckt, und wovon nur noch die zierlicheSäule übrig ist, die mau vor der Straße sieht.
Sie war eines Abends damit beschäftigt, die Ge-stirne mit Rens zu studiren, von dessen kleinen Ver-räthereien sie nichts wußte, und der bet ihr durch dasfalsche Zeugniß, das er in der Angelegenheit von Co-