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V.
Äcläon.
Als Karl allein war, wunderte er sich daß er wederdas eine noch das andere non seinen zwei Getreuen hatteerscheinen sehen: seine zwei Getreuen waren seine AmmeMadcleine und sein Windhund Actäon.
„Die Amme wird wohl zu den Hugenotten ihrerBekanntschaft gegangen sehn,,,um Psalmen mit ihnen zusingen," sagte er zu sich selbst, „und Actäon schmollt nochmit mir wegen des Peitschenhiebes, den ich ihm diesenMorgen gegeben habe."
Karl nahm wirklich eine Kerze und ging zu der gutenFrau. Die gute Frau war nicht zu Hanse. Eine Thüreder Wohnung von Madeleine ging, wie man sich er-innert, in das Waffencabinct.- Er näherte sich dieserThüre.
Mittlerweile erfaßte ihn wieder eine von den Krisen,wie sie bereits plötzlich ans ihn hereingebrocheu waren.Der König litt, als ob man ihm die Eingeweide miteinem feurigen Eisen durchwühlen würde; ein unaus-löschlicher Durst peinigte ih»; er sah eine Tasse Milchans einem Tische, leerte sie mit einem Zuge und fühltesich etwas beruhigt.
Dann nahm er die Kerze, die er auf einen Schrankgestellt hatte, und trai in das Eabinet.
Zn seinem großen Erstaunen kam ihm Actäon nichtentgegen. Hatte inan ihn eingeschloffen? In diesemFalle würde er riechen, daß sein Herr von der Zagdzurückgelommcn wäre, und schreien.
Karl pfiff, rief; es erschien nichts.
Er machte vier Schritte vorwärts, und als das Lichtbis in die Ecke des Cabinets drang, gewahrte er in diesereine träge, ans dein Boden ausgestreckte Masse.