Geholfen berühren. Sie hoben vielleicht keine so leichteHand, wie Ihr."
„Stellt die Tragbahre neben die Folterbank," sprachCab o che.
Die zwei Knechte gehorchten.
Meister Caboche nahm Coconnas in seine Arme,wie er es mit einem Kinde gethan hätte, »nd legte ihnans die Tragbahre nieder; aber trotz dieser Behutsamkeitstieß Coconnas furchtbare Schreie aus.
Der brave Kerkerincister erschien nun mit einerLaterne.
,,Jn die Kapelle," sagte er.
Und die Träger von Coconnas entfernten sich, nach-dem dieser Caboche einen zweiten Händedruck gegebenhatte.
Der erste war dem Plemontesen zn ersprießlich ge-wesen, als daß'er hätte ferner den Schwierigen spielensollen.
XI.
Die Kapelle.
Das düstere Geleite schritt rin tiefsten Stillschweigenüber nie zwei Zugbrücken des Thurmes unv durch dengroßen Hof des Schlosses, welcher zn der Kapelle führte,aus deren Fenstern ein bleiches Licht fiel, das die grauenGesichter der Apostel in rothen Röcken beleuchtete.
Coconnas athmete gierig die Nachtluft ein, obgleichdiese ganz mit Regen geschwängert war. Er betrach-tete die tiefe Dunkelheit ' und beglückwünschte sich, daßalle Umstände für seine Flucht und die seines Gefährtengünstig waren.
Er bedurfte seiner ganzen Willenskraft, seiner gan-zen Klugheit, seiner ganzen Selbstbeherrschung, um nicht