Druckschrift 
9/10 (1845)
Entstehung
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von der allgemeinen Jagd zu entfernen, den Vorwand einerbesondern Jagd.

HI.

Der Pavillon von Franz I.

Es war etwas Schönes nm die Falkenjagd, durchKönige gemacht, besonders als Könige noch beinaheHalbgötter waren und die Jagd nicht allein zu den Ver-gnügungen, sondern zu den Künsten gehörte.

Nichtsdestoweniger müssen wir dieses königlicheSchauspiel verlassen, um an einen Ort des Waldes zudringen, wo alle Schauspieler der Scene, die wir soeben erzählt haben, bald wieder zu uns kommen werden.

Rechts von der Allee des Violettes, einer langenArcade von Laubwerk, wo unter den Lavendeln undHeidekräutern ein Hase unruhig von Zeit zu Zeit dieObre» spitzt, während der Hirsch mit hohem Ge-weih die Nasenlöcher anfsperrt und horcht, ist eine Lich-tung, weit genug entfernt, um von der Straße auZnicht gesehen zu werden, aber doch nicht ferne genug,daß mau von dieser Lichtung aus die Straße nicht sehensollte.

Mitten in dieser Lichtung lagen zwei Männer aufdem Rasen! sie batten unter sich einen Reisemantel, anihrer Seite ein langes Schwert und in ihrer Nähe, je-der eine Muskete mit ausgeschweiftem Scblunde, da-mals Poitrinal genannt. Nach der Eleganz ihrer Trachtglichen ste von Ferne den lustigen Plauderern des De-cameron, von Nahem aber durch das Bedrohliche ihrerWaffen jenen Banditen, welche Salvator Rosa hundertJahre später auf seinen Landschaften nach der Naturmalte.