Druckschrift 
9/10 (1845)
Entstehung
Seite
95
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Und Margarethe warf sich ihrer Freundin NM denHals, wornach sich die zwei Franc» trennten, unter demVersprechen, sich am andern Tag nnd alle Tage andemselben Orte und zu derselben Stunde zn sebsn.

Dies waren die zwei reizenden, ergebenen Geschöpfe,welche'Coconnas so richtig die unsichtbaren Schildenannte.

IX.

Die Richter.

,,Nnn, mein braver Freund," sprach Cvconnas zuLa Mole, als sich die zwei Gefährten nach dem Ver-höre, in welchem zum ersten Male von der Wachsfigurdie Rede gewesen war, beisammen fanden,cs scheintmir. Alles geht zum Entzücken und wir werden Wahlbald »cn den Richtern anfgegeben werden, ein Diagno-üiean. was gerade dem entgegengesetzt ist, wenn man vonden Acrzten anfgegeben wird; denn wenn der Arzt denKraule» anfgibt, so geschieht es, weil er ihn nicht mehrretten kann, während im Gegcntheil, wenn der Richterden Angeklagten anfgibt, dies der Fall ist, weil er dieHoffnung verliert, ihm den Kopf abschneiden zu lassen."

Ja," sprach La Mole,es ist mir sogar, als er-schaute ich in der Höflichkeit, in der Leichtigkeit derKerkermeister, in der Elasticität der Thüken unsere edlenFreundinnen. Aber ich erkenne Herrn von Beanliennicht/"»

Ich erkenne ihn wohl," sprach CoconnaS;nurwird es viel kosten. Aber basta! die Eine ist eine Prin-zessin, die Andere ist Königin; sie sind Beide reich undwerden nie Gelegenheit finden, ihr Geld so gut anzu-wenden. Nun wollen wir unsere Lection gut wieder-holen: inan führt uns in die Kapelle; man läßt unsunter der Bewachung unseres Kerkermeisters; wir finden