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ich Euch in einem Mantel verborgen das brächte, wasIhr suchet."
Margarethe »nd Henriette schanten sich gegenseitig an.
„Nein," sagte Margarethe, welche in dem Blicke ihrerFreundin denselben Entschlich las, den sie gefaßt hatte,„nein, zeigt uns den Weg, und wir werden Enäi folgen."
Caboche nahm die Fackel und öffnete eine Thürc vonEichenholz, welche ans eine Treppe von ein paar Stnfc»ging, die sich unter die>Erde versenkte. In demselbenAugenblick kam ein Luftzug, machte ein paar Funken vonder Fackel fliegen mid warf in das Gesicht der Prinzes-sinnen den üblen Geruch der Fäulnis und des Blutes.
Henriette stützte sich, weiß wie eine Alabasterstatue,auf den Arm ihrer Freundin, deren Gang »och sichererwar; aber auf der ersten Stiche wankte sie.
„Ohl ich werde es nie können," sagte sie.
„Wenn inan 'wirklich liebt," sprach die Königin, ,,somuß inan ck'is znin Tode lieben."
Sie boten ein zugleich furchtbares und rührendesSchauspiel, diese zwei Frauen, glänzend von Schönheit,Jugend, Schmuck, sich beugend unter dem schinntzigen Ge-wölbe, die Schwächere sich stützend auf die Stärkere, dieStärkere am Arme des Henkers sich haltend.
Man gelangte auf die letzte Stufe.
In dem unterirdischen Gewölbe lagen zwei menschlicheFormen, bedeckt mit einem großen Tuche von schwarzerFarbe.
Caboche hob eine Ecke auf, näherte seine Fackel undsprach:
,,Schaut, Frau Königin."
Die zwei jungen Männer lagen in ihren schwarzenKlettern in der furchtbaren Symmetrie des Todes nebeneinander. Nahe an den Rumpf gesetzt, schienen ihre Köpfenur mitten um den Hals durch einen lebhaft roth. n Kreisgetrennt. Der Tod hatte ihre Hände nicht geschieden,denn, war es nun Zufall, war es eine fromme Aufmerk-