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samkeit des Henkers, die rechte Hand von La Mole ruhtein der linken von Coconnas.
Eö lag ein Liebesblick unter den Augenlidern vonLa Mole, es lag ein verächtliches Lächeln unter denen vonCoconnas.
Margarethe kniete neben ihren Geliebten nieder undhob mit ihren von Edelsteinen funkelnden Händen seinenKopf empor.
An die Mauer gelehnt, vermochte die Herzogin vonNcverS ihren Blick nicht von dem bleichen Gesichte los-zumachen, auf welchem ste so oft die Freude und dieLiebe gesucht hatte.
„La Mole! thenrer La Mole," murmelte Margarethe.
„Annibal! Annibal!" rief die Herzogin von Revers,„so schön, so stolz, so brav! ... Du antwodtest nichtmehr I"
Und ein Strom von Thränen entstürzte ihrenAugen.
Diese so hochmülhige, so unerschrockene, im Glückso kecke Frau, diese Frau, welche den SkepticismuS biszum höchsten Zweifel trieb, diese Frau hatte noch niean den Tod gedacht.
Margarethe gab ihr ein Beispiel.
Sie verschloss in einen mit Perlen gestickten undmit den feinsten Essenzen parfnnnrtcn Sack den Kovfvon La Mole, der noch schöner war, da er sich demSammet und dem Golde näherte, und dem eine beson-dere Vorbereitung, welche zu jener Zeit bei de» könig-lichen Einbalsamirungen angewendct wurde, die Schönheiterhalten sollte.
Henriette näherte sich ebenfalls und hüllte denKopf von CoconnaS i» einen Flügel ihres Mantels.
Und mehr unter ihrem Schmerze als unter ihrerLast gebeugt, stiegen Beide die Treppe hinauf, mit einemletzten Blick nach den Uebcrresten, welche sie der Will-kühr des Henkers in diesem traurigen VerwahrungSortegemeiner Verbrecher überließen.