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sich, geführt von dem schauderhaften Herrn des Hauses,nach dieser Seite. Die Thüre schloß sich hinter ihnen.
Eine Wachsfackel in der Hand, führte sie Caboche ineinen niedngen, rauchigen Saal. Mitten in diesem Saalestand ein Tisch mit den Ueberrcstcn eines Abendbrotes nndmit drei Gedecken. Diese drei Gedecke waren olnie Zweifelfür den Henker, dessen Frau und seinen ersten Gehülfen.
An der am meisten in die Augen springenden Stellesah man c!» mit dem königlichen Siegel versehenes Per-gament an die Wand genagelt. Es war dies das Hcn-kerpatent.
In einer Ecke stand ein großes Schwert mit einemlangen Griffe. Es war dies das flammende Schwertder Gerechtigkeit.
Da uni, dort erblickte man plumpe Bilder, heiligeMärtyrer unter allen Arten von Foltern darstellend.
Hier ange'langt, machte Caboche eine tiefe Ver-beugung.
..Eure Majestät wird mich entschuldigen," sagte er,„wenn ich es g> wagt habe, bis in den Louvre zu dringenund Euch hicher zu führen; aber cs war der ausdrücklicheund letzte Wille des Ed^lmannes, und so sah ich mich ge-nöthigt . ..."
„Ihr habt wohl daran gethan, Meister, Ihr habtwohl gethan." sprach Margarethe. „Hier zur BelohnungEures Eif rs."
Caboche betrachtete traurig die von Gold strotzendeBörse, welche Margarethe auf den Tisch legte.
„Gold! immer Gold!" murmelte er. „Ach! Ma-dame, daß ich nicht selbst mit Gold das Blut erkaufenkann, welches ich heute zu vergießen genöthigt gewesen bin!"
„Meiüer," sprach Margarethe mit einem schmerzlichenZögern und um sich her schauend, „Meister, müssen wirnoch anderswohin gehen ? Ich sehe nicht! ... .^
„Nein, Madame, nein, sie sind hier; aber es ist eintrauriges Schauspiel, das ich Euch ersparen könnte, wenn