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an, aus denen ein doppelter Flammenstrahl hervorzubrechenschien.
„Und Ihr kommt? . . sagte Margarethe zitternd.
,,Nm Euch an das Versprechen zu mahnen, das Ihrdem jüngeren von den zwei Evellenten, demjenigen, wel-cher mich beauftragte, Euch dieses Relignienkästchen zu über-geben , geleistet habt. Ihr erinnert Euch desselben, Ma-dame?"
„Oh! ja," rief die Königin, „und me wird ein ed-lerer Schatten eine edlere Befriedigung gefunden haben.Aber wo ist er?"
„Er ist bei. mir mit dem Leichnam."
„Bei Euch! warum habt Ihr ihn nicht gebracht?"
„Man konnte mich an der Pforte des Louvre anhaltcn,man konnte mich nöihigen, meinen Mantel aufzuhebcn.Was würde man gesagt haben, wenn man unter diesemMantel einen Kopf gesehen hätte? "
„Gut, behaltet ihn bei Euch; ich werde ihn morgenholen."
„Morgen?" sagte Meister Caboche, ,,es wird vielleichtzu spät sein."
„Warum dies?"
„Weil die Königin Mutter für ihre kabalistischenErperimente die Köpfe der zwei ersten Verurtheilten bestellthat, die ich enthaupten würde."
„Oh. Entheiligung! die Köpfe unserer Geliebten!"rief Margarethe, auf ihre Freundin zulanfend, welcheplötzlich aufrecht stand, als ob sie eine Feder auf ihre Füßegestellt hätte. „Henriette, mein Engel, hörst Du, was die-ser Mensch sagt?"
„Ja. Was ist zu thun?"
„Man muß mit ihm gehen."
Dann jenen Schmerzensschrei ausstoßcnd, mit welchemim höchsten Maße Unglückliche zum Leben zurückkehrcn,rief Henriette:
„Ah! es war mir doch so wohl, ich war beinahetodt!"