Druckschrift 
9/10 (1845)
Entstehung
Seite
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Mein Bruder hat sehr Recht," sagte sie,cS istein erbärmliches Ding um das menschliche Geschöpf."

In diesem Augenblick trat Gillonne, welche auf eineMinute hinausgegangen war, wieder ein.

, .Madame," sagte sie,es ist ein Mensch da, dernach Euch verlangt."

Stach mir?"

Ja, nach Euch."

Wer ist dieser Mensch?"

Ich weiß es nicht, aber send Aussehen ist furchtbar,und sein Anblick allein hat mich beben gemacht."

Frage ihn nach seinem Namen," sprach Margaretheerbleichend.

Gillonne ging hinaus und kehrte nach ein paar Se-kunden wieder zurück.

Er wellte mir seinen Namen nicht sagen, Madame,bat mich jedoch. Euch dieses zuzustellen."

Und sie reichte Margarethe das Reliquicnkästchcn,das diese am Abend zuvor La Mole geschenkt hatte.

, Oh! laß ihn cintrcten, laß ihn cinticten," sprachdie Königin rasch und wurde noch bleicher, noch eisiger,als sie zuvor gewesen war.

Ein schwerer Tritt erschütterte den Boden.

Ohne Zweifel entrüstet darüber, daß es ein solchesGeräusch wiederholen sollte, murrte das Echo unter demTäfelwerk und ein Mann erschien auf der Schwelle.

Ihr sepd. ..?" sagte die Königin.

Derjenige, welchen Ihr eines Tages lei Montsau-con sähet, und der in seinem Karren zwei verwundeteEdcllcnte in den Louvre zurückbrachte."

Ja, ja, ich erkenne Euch, Ihr scyd Meister Cabochc."

Der Henker des Gcrichtsbezirkes von Paris."

Dies waren die einzigen Worte, welche Henriette ponalle» hörte, die man seit einer Stunde um sie her anssprach.Sie machte ihren bleichen Kopf von ihren beiten Hän-den los und schaute den Henker mit ihren Smaragdangln

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