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mich zuerst sterben sehen müßte. Ueberdieß, wenn ickzuerst sterben sollte, wäre Niemand da, um ihn ausdas Schaffst zu tragen."
„Gut, gut/' sprach Caboche, mit dem Rücken seinerHand eine Thräue abwischend; „seyd unbesorgt, man wirdthun, was Ihr wünscht." ' .
„Und'mit einem Schlage, nicht wahr?" sagte mitleiser Stimme der Piemontese.
„Mit einem."
„Wohl, wenn Ihr wieder Kräfte sammeln müßt,so sammelt sie bei mir."
Der Karren hielt an. Man war an Ort und Stelle.Coconnas setzte seinen Hut. auf.
Ein Geiöse, dem der Well.n deg Meeres ähnlich,drang an die Ohren von La Mole. Er wollte aufstehen/aber die Kräfte fehlten ihm, und Caboche und Coconnasmußten ihn unter ten Armen halten.
Der Platz war mit Kopsen gepflastert, die Stufendes Stadthauses schienen ein mit Zuschauern bevölkertesAmphitheater. Aus jedem Fenster schauten belebte Ge-sichter mit flammenden Blicken hervor.
Als man sah, wie der schöne junge Mann, der sichnicht mehr auf den gebrochenen Beinen halten konnte, imhöchsten Grade sich anstrengte, um ohne Unterstützungaus das Schaffst zu gehen,, erhob sich ein ungeheuresGeschrei wie ein Ruf allgemeiner Verzweiflung. DieMänner brüllten, die Weiber stießen Wehklagen aus.
„Das war einer von den Vortrefflichsten des Hofes,"sagten die Männer, „er sollte nicht auf Saint-Jean-en-Grove, sondern auf dem Pre-anr-Clercs sterben.")
„Wie schön er ist! wie bleich er ist!'! riesen dieFrauen. „Der ist es, welcher nicht gesprochen hat.'-'
„Freund," sagte La Mole, „ich kann mich nichtmehr hatten, trage mich!"
"1 Santt-Jean-en-Greve war zu jener Zeit der Richtplatz, derPer-anr-AereS der Platz, welchen man gewöhnlich für Zweikämpfewählte. : t . Der Hebers.