Druckschrift 
9/10 (1845)
Entstehung
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..Fahret Wohl, Tugend. Liebe, Leben."

Und er ließ den Kopf wieder auf die Brust finken.

Mnth gefaßt," sagte Coconnas, ,,wir werdenvielleicht Alles dieß da oben wieder finden."

..Glaubst Du?" sprach La Mole.

Ich glaube es, well es mir der Priester gesagthat, und besonders. weil ich es hoffe. Aber werde nichtohnmächtig, mein Freund. Diese Elenden, welche unszuschauen, würden über uns lachen."

Caboche Hörle die letzten Worte, peitschte mit einerHand.sein Pferd und reichte mit der andern CoconnaS,ohne daß eS Jemand sehen konnte, einen kleinen Schwamm,der mit einer so kräftigen Flüssigkeit geschwängert war.daß La Mole, sobald er daran gerochen und die Schläfedamit gerieben hatte, sich wieder gestärkt und belebt fühlte.

Äh!" sagte La Mole,ich erwache wieder."

Und er küßte die an einer goldenen Kette an seinemHalse hängende Reliquie.

Als man an die Ecke des Quai gelangte und sichum das reizende, von Heinrich >l. errichtete, kleine Ge-bäude wandte, sah man das Schaffst wie eine nackte,blutige Plattform sich erheben. Diese Plattform über-ragte alle Köpfe.

Freund," sprach La Mole,ich würde gern zuerststerben."

Coconnas berührte die Schulter des Henkers zumzweiten Male mit seiner Hand.

Was gibt cs, edler Herr?» fragte dieser, sich um-wendend.

»Braver Mann.» sprach Coconnas, »nicht wahr,Du thust mir einen Gefallen? Du hast es mir wenig-stens gesagt."

»Ja, und ich wiederhole es Euch.«

»Mein Freund hier hat mehr gelitten als ich, undbesitzt folglich weniger Kraft.»

»Nun?"

»Er sagt mir, er würde zu sehr leiden, wen» er