Druckschrift 
9/10 (1845)
Entstehung
Seite
122
Einzelbild herunterladen
 

122

La Mole seufzte lind drückte seine Hände vor seine'Augen, als wollte er Margarelhe nicht sehen.

Margarethe war noch mehr erschrocken über diesesStillschweigen und über diese Gebende, als über denSchmerzensschrei,, den La Male ansgcstoßen hatte.

Oh!" rief sie,was hast Du den»? Du bist voll

Mit."

CoconnaS, der nach dem Altar gelaufen warf derden Dotch ergriffen hatte, der Henriette bereits nm-fschlungen hielk, wandte sich um.

/Siels doch auf/' sagte Margarelhe, ,,ich bitteDich: Du sichst, der Augenblick ist gekommen."

Ein furchtbares Lächeln der Traurigkeit zog über"die bleiche,i'Llpven von La Mole, der nicht mehr lächelnzu sollen schien.

Tlieüre Königin i" 'sprach der sunge Mann,Ihrhattet ohne Tktyarina nud folglich ohne ein Perbrechengerechnet. Ich habe die Folter anSgestaudcn und meineKnockest sind''gebrochen, mein ganzer Leib ist nur eine"Multdei und die Beiveanng . welche ich in diesem Augen-blick .mache, um meine Lippen ans Eure Stirne zuDrückt«,' verursacht mir Schmerzen, schlimmer als derTod." ' -

"' La Mole drückte wirklich, mit großer'Anstrengung.und völlig erbleichend, seine Lippen auf die Stirne derKönigiN.

'Die Folter!" rief Coconnas.ich habe ne auch' atlSgestanden'"aber hat der Henker für Dich nicht ge-lyau, was. er für mich gethan hat?"

'' EoeonnaS erzählte' nnn Altes.

Ab," versetzte .La Mole, ,,daS begreift sich. Duhast ihm. im Tage tinsercs'Besuches die Hand gegeben:sch 'aber 'vetgaß/ dasi alle'Menschen Brüder sind, undbehai>.delte. ihn mit ^Verachtung. Gott bestraft mich für'' meinen 'Stotz ', Gott' sch: gelobt!"< ! ' '

La Ml'ld'faltete-Lle/Häiide/ -