Druckschrift 
9/10 (1845)
Entstehung
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CoconnaS und die zw« Frauen wechselten «neuBlick unsäglichen Schreckens.

Auf, auf/' sagte der Kerkermeister, der bis jetztan der TMre gestanden Hatte, um zu horchen, und nunzurückgekommen war,verliert keine. Zeit, lieber Herrvon CoconnaS; meinen Degenstich, und macht mir dasals würdiger Edelmann, denn sie werden kommen."

Margarethe war.,zu La Mode niedergetnied, einervon jenen Marmorfiguren ähnlich, welche über einGrab bei dem Bildnisse dessen sich beugen,..welchen das-selbe, enthält.

Vorwärts, Freund," sagte. Coconnes,Muth ge-faßt; ich bin .stark,. ich trage Dich, ich setze. Dich ans.Dein Pferd, ich nehme. Dich sogar vor mich, wenn DuDich nicht auf dem Sattel, halten kannst, aber laß unseilig fliehen. Du hörst wohl, was dieser brav^ Mannsagt: es handelt sich um das Leben."

La Male machte eine übermenschliche, .eine erhabeneAnstrengung und sprach:

Es ist wahr, es handelt sich um Dein Leben."

Und er versuchte aufzustchen.

Annibal nahm ihn unter , den Armen und richteteihn auf. La Male gab während dieser Zeit nur eineArt von dumpfem Murren van sich. Aber in demAugenblick, wo CoconnaS ihn losließ, um zu dem Ker-kermeister zu gehen, und der Leidende nur nqch von denArmen der zwei Frauen unterstützt wurde, bogen sichseine Bein:, er siel, trotz der Anstrengung der inThränen zerfließenden Margarethe, wie »ine Masse nieder,und der herzzerreißende Schrei, den er nicht länger zu-rückzuhalten .im Stande war, machte die Kapelle voneinem düsteren Echo erschallen, welches lange unter denGewölben vibrirte.

Ihr seht." sagte La Mole, mit einem Tone vollBetrübniß,Ihr seht es, meine Königin, laßt michalso, . scheidet von mir mit einem letzten Lebewohl.

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