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9/10 (1845)
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ließ. ^ Endlich gab er so genaue, so wahrhaftige, sounbestreitbare und schreckliche Aussagen gegen den Her-zog von Alen?on; er wußte sich so gut den Anschein zuverleihen, als ließe er sich dieselben nur durch die Hef-tigkeit seiner Schmerzen entreißen; er machte Grimassen,brüllte und beklagte sich auf eine so natürliche Weise,daß der Richter selbst am Ende einen Schrecken darüberbekam, daß er einen Sohn von Frankreich so ge-waltig compromittirende Umstünde einzutragen habensollte.

Schön," sagte Caboche zu sich selbst,das ist einHerr, dem man die Dinge nicht zweimal sagen muß.Mein Jesus! wie wäre es gewesen, hätte ich hölzerneKeile statt lederner genommen."

Man begnadigte auch Coconnas mit dem letztenKerle der außerordentlichen Folter. Ader ohne diesen zuzählen, hatte er es mit neun andern zu thun gehabt,was htngereicht hätte, seine Beine zu Brei zu zermalmen.

Der Richter machte bei Coconnas die Gnade gel-tend, die er ihm in Betracht seiner Geständnisse bewilligte,und entfernte sich.

Der Leidende blieb allein mit Caboche.

Nun," sagte dieser,wie geht es, mein cdlerHerr?"

,,AH, mein Freund, mein braver Freund, mein lie-ber Caboche," erwiederte Coconnas, ,,sey überzeugt, daßich mein ganzes Leben dankbar für das seyn werde, wasDu für mich acthan hast."

Pestl Ihr habt Recht, denn wenn man wüßte,was ich für Ench gethan habe, so würde ich EnernPlatz auf der Folterbank einnehmen, und man dürftemich nicht schonen, wie ich Ench geschont habe."

Aber wie bist Du auf den geistreichen Gedankengekommen?"

Seht," sagte Caboche, während er die Beine vonCoconnas in blutige Linnen wickelte:ich wußte, daßIhr verhaftet wäret, ich wußte, daß man Euch denPrvceß machte, ich wußte, daß die Königin Catharina