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„In der That," versetzte Margarethe lachend, „erhat La Male drei Stöße sowohl mit dem Degen, alsmit dem Dolche gegeben, und La Mole ist nicht gestorben;es ist also alle Hoffnung vorhanden."
„Böse! Du würdest verdienen, daß ich hiebei stehenbliebe."
„Oh! nein, nein, im Gegentheil, sage mir'dasUebrige, ich bitte Dich darum; wie werden wir sieretten?"
„Nus folgende Weise: die Kapelle ist der einzigeOrt des Schlosses, wohin die Frauen dringen können,welche keine Gefangenen sind. Man verbirgt uns hinterdem Altar. Unter dem Altartnche finden sie zwei Dolche.Die Thüre der Sacristei wird vorher geöffnet. Coconnasversetzt seinem Kerkermeister den Stoß; dieser fällt undstellt sich, als wäre er todt; wir erscheinen, wir werfenjede einen Mantel über die Schultern unserer Freunde;wir fliehen mit ihnen durch die kleine Thüre ^er Sa-cristei, und da wir das Losungswort haben, so kommenwir ohne Hindcrniß hinaus."
„Und sind wir einmal außen?...."
„Zwei Pferde warten vor dem Thore, sie schwingensich auf, verlassen die Isle de France und erreichenLothringen, von wo sie von Zeit zu Zeit incognito zurück-kehren."
„Oh! Du gibst mir das Leben wieder," sagte Mar-garethe. „Wir retten sie also?"
„Ich wollte beinahe dafür stehen."
„Und dies bald?"
„Gewiß, in drei bis vier Tagen; Beanlien wird unsbenachrichtigen."
„Wenn man Dich in der Umgegend von BinccnneSerkennt: das dürfte unserem Vorhaben schaden/'
,,Wie soll man mich erkennen? Ich gehe als Nonnemit einer Haube, bei der man nicht einmal meine Nasen-spitze sieht."
„Wir können nicht vorsichtig genug sehn."