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llche Höflichkeit nicht. Mit tausend rednerischen Vor-sichtsmaßregeln fübrtc er 'Heinrich in sein Zimmer ein,machte alle mögliche Entschuldigungen über die Be-quemlichkeiten, die ibm etwa felgen könnten, stellte zweiSoldaten an seine Tbüre und entfernte sich.
„Nun wollen wir uns zu den Andern begeben,"sprach der Gouverneur, sich an den Kerkermeister wen-dend.
Der Kerkermeister ging voraus. Man schlug denWeg ein, auf dem man gekommen war. Man durch-schritt de» Foltersaal und den Corridor, gelangte zuder Treppe, und Herr von Beanlieu stieg, beständig sei-nem Führer folgend, drei Stockwerke hinauf.
Als man oben bei diesen drei Stockwerken anlangte,welche, das erste mit eingerechnet, vier machten, össneteder Kerkermeister nach und nach drei Thürcn, wovonjede mit zwei Schlössern und drei ungeheuren Riegelnversehen war.
Kaum hatte er die dritte Thüre berührt, als maneine freudige Stimme ausrufen hörte:
„Ei, Mordi! öffnet doch, und wäre es nur, umLuft einzulassen. Euer Ofen ist so heiß, daß man bei-nahe erstickt!"
Und EoconnaS. den der Leser ohne Zweifel bereitsan seinem Lieblingsfluche erkannt hat, machte nur einenSprung von dem Orte, wo er war, bis zu der Thüre.
„Einen Augenblick, inein edler Herr," sagte derKerkermeister, „ich komme nicht, um Euch hcranS-zulaffen, sondern um einzutretcn, und der Herr Gon-verne ir folgt mir."
„Der Herr Gouverneur," sagte EoconnaS; ,,waSwill er hier machen?"
„Euch besuchen."
„Damit erweist er mir eine große Ehre." erwiederte-CoconnaS; „der Herr Gouverneur scp willkommen."
Herr von Beanlieu trat wirklich ein und drängte
das herzliche Lächeln von EoconnaS alsbald durch eine von