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,,AH! das ist wahr, ich habe sie verhaften sehen:arme Leute! Wie ertragen ste ihr Unglück?"
„Auf eine ganz entgegengesetzte Weise: der Eine istheiter, der Andere ist traurig; der Eine singt, der An-dere seufzt."
„Welcher seufch?"
„Herr de La Mole, Sire."
„Meiner Treue!" sprach Heinrich, „ich begreifeeher den Seufzenden, als den Singenden. Nach deni,was ich gesehen habe, ist das Gefängnis; nichts Heiteres.In welchem Stocke sind ste einquartiert?"
„Ganz oben im vierten."
Heinrich stieß einen Seufzer ans. Dort wäre ergern gewesen.
„Vorwärts, Herr von Beanlien," sagte Heinrich,„habt die Güte, mir mein Zimmer zu zeigen; esdrängt mich, dasselbe zu sehen, denn ich bin sehr müdePom vergangenen Tage."
«Hier ist cs, Monseigneur," sprach Beanlien, under deutete ans eine offene Thnre.
„Nro. 2," sagte Heinrich; „und warum nichtNro. 1 ?"
„Weil es Vorbehalte» ist."
„Ah! cs scheint, Jbr erwartet einen Gast von bes-serem Adel, als ich bin."
»Ich habe nicht gesagt, Monseigneur, cs wäre einGefangener."
„Und wer ist es denn?"
„Monseigneur wolle nicht auf seiner Frage beharren,denn ich wäre, Stillschweigen beobachtend, gcnöthigt,mich gegen den Gehorsam zn verfehlen, den ich Euchschuldig bin."
„Das ist etwas Anderes," sprach Heinrich.
Und er wurde noch nachdenklicher, als er es bisjetzt gewesen war. Das Nro. 1 beschäfligte sichtbarseineMengierde.
Der Gouverneur verleugnete indessen seine Ursprung-