Druckschrift 
9/10 (1845)
Entstehung
Seite
63
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aber so nahe an den Sitzen angebracht waren, bewieshinreichend, daß sie die Glieder derjenigen, welche hierPlatz nehmen mußten, zn erwarte» hatten,

Heinrich setzte seinen Weg fort, ohne ein Wortzn sage» , verlor dabei aber nicht das Geringste vondem abscheulichen Apparat, der gleichsam die Ge-schichte des Schmerzes an die Wände schrieb.

Dieses anfmerksame Umhcrschanen machte, daßHeinrich nicht vor seine Füße sah und stolperte,

Ei!" sagte er,was ist denn das?"

Und er deutete ans eine Art von Furche, die durchdie feuchten Steinplatten gezogen war, welche den Bo-den bildeten,

ES ist die Rinne, Sire."

Regnet es denn hier?"

Ja, Blut."

Ah," sprach Heinrich,sehr gut. Werden wirnicht bald in mein Zimmer kommen?"

Allerdings, Monseigneur, wir sind daran," er-wiederte ein Schatten, der sich in der Dunkelheit hervor-hob, und je näher man kam, desto sichtbarer und fühl-barer wurde,

Heinrich, der die Stimme erkannt zu haben glaubte,machte einige Schritte und erkannte auch das Gesicht.

Ah! -Ihr sehd cs, Bcaulicn," sagte er,wasTeufels macht Ihr hier?"

Sire, ich habe so eben meine Ernennung zumGouverneur des Schlosses von Vincennes erhalten."

Gut, mein lieber Freund, Euer Debüt macht EuchEhre; einen König zum Gefangenen, das ist nicht übel."

,,Um Vergebung, Sire," versetzte Beaulien,abervor Euch habe ich zwei Edelleutc bekommen,"

,,Welche? Doch verzeiht, ich begehe vielleicht eineUnbescheidenheit; dann will ich nichts gesagt haben."

Monseigneur, man hat mir keine Geheimhaltungbefohlen, Es sind die Herren La Mole und CoconnaS."