Druckschrift 
9/10 (1845)
Entstehung
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hinauf. Als der Kapitän der Garden hier sah, daß ersich aiischickte, noch weiter binaufzngehen, sagte er:

Monseigneur, haltet hier an."

,,AH! ah! ah!" sprach Heinrich stille stehend,cs scheint, es wird mir die Ehre des ersten Stockeszu Tbeil."

Sire," antwortete Herr von Nanccy,inan behan-delt Euch als gekröntes Haupt/'

Teufel, Teufel!" sprach Heinrich zu sich selbst,zwei oder drei Stockwerke mehr hätten mich keineswegsgedeinüthigt. Ich bin hier zu gut, und inan wird etwasvermutbcn."

Will Euere Majestät mir folgen?" sagte Herr vonNancep.

Bentrc-salnt-gris!" erwiederte der König vonNavarra,Ihr wißt wohl, daß es sich hier nicht vondem handelt, was ich will oder was ich nicht will, son-dern von dem, was mein Schwager Karl bestehlt. Befiehlter, daß ich Euch folge?"

Ja, Sire,"

Dann folge ich Euch, mein Herr."

Man gelangte in einem Mang, an dessen Ende mansich in einem ziemlich großen Saal mit düsteren Mauernund von sehr traurigem Aussehen befand.

Heinrich schaute mit einem Blicke umher, der nichtganz von Unruhe frei war.

Wo find wir?" sagte er.

Wir gehen durch den Foltcrsaal, Monseigneur,"

Ah! ah!" rief der König.

Es war in diesem Saale allerlei zu sehen: Schleif-kannen und Folterbänke für die Wasserfolter: Keile undKlöpfel für den spanischen Bock; steinerne Sitze, für dieUnglücklichen bestimmt, welche die Folter zu erwartenhatten, standen rings im Saale umher, und über diesenSitzen, an den Sitzen selbst, an den Füßen dieser Sitzewaren eiserne Ringe in der Mauer ohne eine andereShmmetrje, als die der Marterkunst befestigt. Daß sie