Druckschrift 
9/10 (1845)
Entstehung
Seite
59
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Euch!" rief Karl zurückweichend und den Gift-mischer mit irrem Auge anschauend.

Ja, mir."

Und wie ist es aus Euern Händen gekommen?"

Die Königin Mutter hat es von mir mitgenommen."

Die Königin Mutter!"

Ja."

In welcher Abficht?"

Ich glaube, in der Absicht, es dem König vonNavarra bringen zu lassen, der von dem Herzog vonAleichon sich ein solches Buch erbeten hatte, um die Fal-kenjagd zu stndiren."

Oh!" rief Karl,das ist es, ich weiß Alles. Die-ses Bnch war wirklich bei Henriot. Es gibt ein Geschick,und ich unterliege demselben."

In diesem Augenblick wurde Karl von einem hef-tigen, trockenen Husten ergriffen, wonach ein neuer Schmerzin den Eingeweide» folgte. Er stieß ein paar unter-drückte Schreie aus und fiel auf seinen Stuhl zurück.

Was habt Ihr, Sire?" rief Rene mit erschrockenerStimme.

Nichts," erwiederte Karl;ich habe nur Durst, gebtmir zu trinken."

Nene füllte ein Glas init Wasser und überreichtecs mit zitternder Hand dem König, der es in einemZuge leerte.

Nun," sprach Karl, indem er eine Feder nahm undin die Dinte tauchte,nun schreibt auf dieses Buch..

Was soll ich schreiben?"

Ich werde Euch dictiren:"

Dieses Handbuch der Falkenjagd ist von mir derKönigin Mutter, Katharina von Medieis, gegebenworden."

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