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Rene nahm die Feder und schrieb.
„Und nun unterzeichnet."
Der Florentiner Unterzeichnete.
„Ihr habt mir das beben versprochen," sprach derParfnmeur.
„Und werde von meiner Seite Wort halten."
„'Aber von Seilen der Königin Mutter?" fragteRene.
»Ah! das geht mich nichts au," sagte Karl. „Wennman Euch angreist. verlheidigt Euch."
„Sire, kann ich Frankreich verlassen, wen» ich meinLeben bedroht glaube?"
„Ich werde Euch hierauf in vierzehn Tagen ant-worten: aber mittlerweile..."
Karl legte, die Stirne faltend, einen Finger aufseine bleichen Lippen.
„Oh! fey» unbesorgt, Sire."
Nur zu glücklich, so wohlfeilen Kaufes wegzukom-men, verbeugte sich der Florentiner und trat ab.
Hinter ihm erschien die Amme an der Thüre ihresZimmers.
„Was gibt es denn, mein Charlvt?" sagte sie.
„Ich bin im Thau gegangen und das muß mirübel- bekommen serm."
„In der That, Du bist sehr bleich, mein Charlot."
„Ich bin auch sehr schwach. Gib mir DeinenArm, Amme, daß ich zu Bette gehen kann."
Die Amme ging lebhaft auf ihn zu. Karl stütztesich auf sie und gelangte in sein Zimmer.
„Nun werde ich mich allein zu Bette legen," sagte
Karl.
„Und wenn Meister Nmbroisc Paro kommt?"
„So sagst Du ihm, es gehe besser und ich bedürfeseiner nicht mehr."
„Aber was wirst Du einstweilen nehmen?"
„Oh! eine sehr einfache Arzenei," erwiederte Karl,