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wissen; beantwortet meine Fragen, weiter habt Ihrnichts zn thun."
„Eure Majestät mag mich befragen."
„Welches Gegengift wäre einem Menschen zu geben,der dieselbe Substanz verschlungen hätte, wie mein Hund?"
Rene dachte einen Augenblick nach.
„Es gibt mehrere mineralische Gifte," sagte er; „eheich antworte, wünschte ich wohl zu wissen, um welcheses sich handelt. Hat Eure Majestät irgend einen Gedan-ken über die Art und Weise, wie ihr Hund vergiftetworden ist?"
„Ja," sprach Karl, „er hat ein Blatt ans einemBuche gefressen."
„Ein Blatt ans einem Buche?"
„Ja."
„Und Eure Majestät besitzt dieses Buch?"
„Hier ist es," sprach Karl, nahm das Jagdmanu«script von dem Fache, in welches er es gelegt hatte, undzeigte es Rene.
Rens machte eine Bewegung des Erstaunens, diedem König nicht entging.
„Er hat ein Blatt aus diesem Buche gefressen?"stammelte Nene.
„Dieses."
Karl zeigte das zerrissene Blatt.
„Erlaubt Ihr, daß ich noch ein anderes zerreiße?"
„Thnt es."
Rene zerriß ein Blatt und brachte es in die Näheder Kerze. Das Papier fing Feuer, und es verbreitetesich ein starker Knoblauchgeruch in dem Cabinct.
„Er ist mit einer Mischung von Arsenik vergiftetWorden," sagte Reue.
„Seyd Ihr dessen gewiß?"
„Wie wenn ich es selbst bereitet hätte."
„Und das Gegengift?"
Rene schüttelte den Kopf.
Königin Margot. III.
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