Druckschrift 
9/10 (1845)
Entstehung
Seite
44
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Kehrt mit Herrn von Nancey nach Paris zurückund nehmt den Arrest in Enrem Zimmer. Ihr, meineHerren," rief er, sich an die zwei Edelleute wendend,gebt Eure Degen ab."

La Mole schaute Margarethe an. Sie lächelte. So-gleich übergab La Mole seinen Degen dem Kapitän, derihm zunächst stand.

Cocvnnas that dasselbe.

,,Nnd Herr von Mony, hat man ihn wieder ge-sunden?" fragte der König.

Rein, Sire," antwortete Herr von Nancey,ent-weder war er nicht im Walde oder er hat sich geflüchtet."

Desto schlimmer!" sprach der König.Kehren wirzurück. Mich friert, und ich bin wie geblendet."

Sire, das ist der Zorn," sagte Franz,

Vielleicht. Es flimmert mir vor den Angen. Wosind denn die Gefangenen? Ich sehe sie nicht mehr. Istcs denn schon Nacht? Oh, Barmherzigkeit! ich brenne!...Zn Hülfe! zu Hülfe!"

Und der unglückliche König ließ die Zügel seinesPferdes los, streckte die Arme aus und fiel, unterstütztvon den über diesen zweiten Anfall erschrockenen Höf-lingen , rückwärts.

Kranz wlschte sich den Schweiß von der Stirne, denner allein kannte die Ursache des Uebels, das seinenBruder marterte.

Bereits unter der Bewachung von Herrn von Nanceybetrachtete der König von Navarra diese ganze Scene,mit wachsendem Erstaunen.

..Ei. ei," murmelte er mit jener wunderbaren an-schanenden Erkenntniß, die aus ihm in gewissen Augen-blicken gleichsam einen Erleuchteten machte,sollteich zufälliger Weise zu meinem Glück verhaftet wordenseyn?"

Er schaute Margot an, deren vom Erstaunen er-weiterte Angen sich von ihm auf den König, und vomKönig auf ihn wandten.