Druckschrift 
9/10 (1845)
Entstehung
Seite
42
Einzelbild herunterladen
 

42

Ich habe sie verhaften lassen, gerade »m zu be-weisen, daß sic nicht mein sindsprach der Herzog.

Der König betrachtete die zwei Edellcnte nnd bebte,als er La Male erkannte.

LH! oh! abermals dieser Provcngal," rief er.

Coconnas verbeug tesich auf das Zierlichste.

Was machtet Ihr, als man Euch verhaftete-? 'fragte der König.

Sire, wir plauderten über Kriegs- nnd Liebes-abenteuer/'

Zn Pferde! bis unter die Zähne bewaffnet! bereitznr Flucht?"

Nein, Sire," sprach Coconnas,Euere D-azestätist schlecht unterrichtet. Wir lagen unter dem Schatteneiner Buche, m,l> to->mine knx>."

Ah! Ihr taget unter dem Schatten einer Buche."

Und wir wären sogar zu stieben im Stande ge-wesen, wenn wir ans irgend eine Weise den Zorn EurerMajestät ans uns geladen zu haben geglaubt hätte».Sprecht, meine Herren, auf Euer Soldatcnwort," sagteCoconnas, sich gegen die Chevanrlegers umwendcnd,glaubt Ihr, wir hätten entkommen können, wenn csunser Wille gewesen wäre."

Es ist allerdings wahr, daß diese Herren keineBewegung gemacht haben, um die Flucht zu ergreifen,"sagte der Lieutenant.

Weil ihre Pferde ferne waren," rief der Herzogvon Nlengon.

Ich bitte Monseigneur nnterthänigst um Ver-zeihung," entgcgnete Coconnas,ich hatte das meinigezwischen den Beinen und mcin Frennd, der Herr Grafde La Mole hielt das seinige am Zaum."

Ist das wahr, meine Herren?" fragte der König.

Es ist wahr, Sire," antwortete der Lieutenant;Herr von Coconnas ist sogar von dem seinigen abge-stiegcn, als er uns erblickte."