Druckschrift 
9/10 (1845)
Entstehung
Seite
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Herren des Waldes, wenigstens wie ste glaubten,stellten ste an verschiedenen Orten Wachen auf, deren sichdie Chcvaurlegers mittelst einer Verwandlung weißer Schär-pen in rothe Schärpen, eine Vorsichtsmaßregel, dievon dem geistvollen Eifer von Herrn von Nancey her-rührte, ohne einen Schwertstreich durch kräftige Neber-rumpelung bemächtigten.

Die Chevaurlegers setzten, den Pavillon umschließend,ihr Treibjagen fort. Aber Herr von Mouy, der, wie ge-sagt . den König am Emde der Allee des Violettes er-wartete, sah Liese rothen Schärpen mit Wolfstritten ein-ber sebleichen. und von diesem Augenblicke an kamen ibmdie rothen Schärpen auch verdächtig vor. Er warf sichans die Seite, um nicht gesehen zu werden, und bemerkte,daß sich der weite Kreis immer mehr verengte, so daß erden ganzen Wald durchstreichen und den Sammelplatzumhüllen mußte.

Zu gleicher Zeit sah er im Hintergründe der Haupt-allee die weißen Neiherbüsche hervorragen und die Büchsender Leibwache des Königs glänzen. Endlich erkannte erden König selbst, währen der auf der entgegengesetzten Seiteden König von Navarra erblickte.

Nun dnrchschnitt er die Luft kreuzweise mit seinemHute, was das verabredete Zeichen war, um anzudeuten,Alles wäre verloren.

Auf dieses Zeichen kehrte der König ans der Stelleum und verschwand.

Sogleich drückte Herr von Mouy seine großen Sporn-räder seinem Pferde in den Bauch, ergriff die Flucht undschleuderte, indem er floh, La Mole die von uns erwähntenWarunugSworte zu.

Der König, der das Verschwinden von Heinrich undMargarethe wahrgenommen hatte, kam in Begleitung vonHerrn von Nlenyvn herbei, um Beide aus der Hütte her-vortrcten zu sehen, worin auf seinen Befehl Alles, wassich nicht nur in dem Pavillon, sondern auch in dem Waldefinden würde, eingeschloffen werden sollte.