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„Aber vor Allem sagt uns, warum müssen wir unsergeben?"
„Ihr wöget den König von Navarra fragen."
„Welches Verbrechen haben wir begangen?"
„Der Herzog von Alen^on wird es Euch sagen."
Coconnas und La Mole schauten sich an, der Nameihres Feindes war in diesem Augenblick durchaus nichtgeeignet, sie zu beruhigen.
Es leistete jedoch weder der Eine noch der AndereWiderstand. CoconaS wurde aufgefordert, vom Pferdezu steigen, ein Manoeuvre, das er ohne Bemerkung ans-führte. Dann wurden Beide in die Mitte der Chevaur-legers genommen, und man schlug den Weg nach demPavillon von Franz l. ein.
„Du wolltest den Pavillon von Franz l. sehen,"sagte Coconnas zu La Mole, als er durch die Bäumedie Mauern eines reizenden gothlschen Gebäudes erblickte;„nun Wohl, es scheint, Du wirst ihn sehen."
La Mole reichte, ohne zu antworten, Coconnasdie Hand.
Neben diesem reizenden Pavillon, der zur Zeitvon Ludwig Xll. erbaut worden war und der Pavillonvon Franz I. genannt wurde, weil dieser ihn stets zuseinen Jagdrendezvous wählte, hatte man eine Art vonHütte für die Piqueurs errichtet, welche gewissermaßenunter den Musketen, Hellebarden und Schwertern ver-schwand, wie ein Maulwurfshügel unter einer reifendenErnte.
In diese Hütte hatte man die Gefangenen geführt.
Beleuchten wir nun die, besonders für die zwei Freundesehr wolkenreiche, Lage der Dinge durch die Erzählungdessen, was vorgefalleu war.
Die protestantischen Edelleute hatten sich verabredeter-niaßcn in dem Pavillon von Franz I. versammelt, zuwelchem Herr von Mouy, wie man weiß, einen Schlüsselbesaß.