Druckschrift 
9/10 (1845)
Entstehung
Seite
35
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LS

Halt! ergebt Euch!" sprach die Stimme.

Zu gleicher Zeit erschien die Gestalt eines Manneshinter einer Eiche, dann eine andere, dann dreißig. Eswaren die Chevaurlegers, die sich auf dem glatten Bauchedurch das Heidekraut gearbeitet hatten und das Gehölzedurchsuchten.

Was habe ich Dir gesagt?" murmelte CoeonnaS.

Eine Art von dumpfem Stöhnen war die Antwortvon La Mole.

Die Chevaurlegers waren noch ungefähr dreißigSchritte von den zwei Freunden entfernt.

Laßt hören!" fuhr der Piemontese ganz laut mitdem Lieutenant der Chevaurlegers und ganz leise mitLa Mole sprechend fort: »Meine Herren, was gibt eSdenn?"

Der Lieutenant befahl, auf die zwei Freunde an-zuschlagen.

CoconnaS sagte ganz leise.

Alisgeseffen! La Mole, es ist noch Zeit; schwingeDich auf Dein Pferd, wie ich eS Dich hundertmal habemache» sehen."

Dann sich gegen die Chevaurlegers umwendend:

Ei! den Teufel, meine Herren, schießt nicht, Ihrkönntet Freunde tödten."

Nu» wieder zu La Mole:

Durch die Bäume schießt man schlecht; sie wer-den schießen und uns fehlen."

Unmöglich," erwiederte La Mole;wir könnendas Pferd von Margarethe und die zwei MauUhierenicht mit uns fortnebmen. Dieses Pferd uno diesezwei Maulthiere würden sie compromittiren, während ichdurch meine Antworten jeden Verdacht beseitigen werde.Gehe, mein Freund, gehe!"

Meine Herren," sagte Coconnas den Degen ziehendund in die Lust rehebend,meine Herren, wir ergebenuns."

Die Chevaurlegers erhoben ihre Musketen.