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„Sie hat so gemacht," sagte Coconnas, »das beden-tet:.Geht!"
„Dieses Zeichen heißt: „Wartet auf mich!"
„Dieses Zeichen heißt: „Rettet Euch."
„Nun, so wollen wir jeder nach seiner Ueberzeugunghandeln," sagte La Mole. „Gehe, ich werde bleiben."
Coconnas zuckte die Achseln und legte sich wiedernieder.
I» demselben Augenblicke kam in der entgegenge-setzten Richtung des Weges, den die Königin oerfolgtbatte, aber Lurch dieselbe Allee mit verhängten Zügelneine Truppe von Reitern, in denen die zwei FreundeProtestanten erkannten. Glühend, beinahe wülhend spran-gen ihre Pferde wie die Heuschrecken, von denen Hiobspricht. Sie erschienen und verschwanden.
„Pest! das wird ernst," sagte Coconnas, abermalsaufstehend. „Laßt uns in den Pavillon von Franz demErsten gehen!"
„Im Gegentheil gehen wir nicht dahin," erwicderteLa Mole; „wenn wir entdeckt sind, wird sich die Auf-merksamkeit des Königs zuerst nach diesem Pavillon richten,weil er der allgemeine Bersammlungsort ist."
„Diesmal kannst Du wohl Recht haben," brummteCoconnas.
Coconnas hatte kaum diese Worte gesprochen, alsein Reiter wie ein Blitz mitten unter den Bäumen er-schien und über Gräben, Gebüsche, Schranken setzend,zu den zwei Edelleuten gelangte. Er hielt in jeder Handeine Pistole und lenkte sein Pferd bei diesem wüthendenLaufe nur mit den Knieen.
' «Herr von Mouy!" rief Coconnas unruhig undnun flinker geworden als La Mole; „Herr von Mouyflieht! Man flüchtet sich also?"
„Rasch, rasch!" ries der Hugenott, „schnell aufge-packt! Ich habe einen Umweg gemacht, um es Euch zusagen. Vorwärts Marsch!"
Und da er, während er diese Worte sprach, nicht zu