Einer von ihnen stützte sich auf ein Knie und h-orchte,wie einer von den Hasen oder Hirschen, von denen wirso eben gesprochen haben.
,,Es scheint mir," sagte er, „die Jagd hatte sichuns bedeutend genähert. Ich hörte sogar das Geschreider Jäger, wie sie den Falken ermnthigten."
„Und nun," sagte der-Andere, der'die Ereignissemit viel mehr Philosophie als sein Kamerad zu erwar-ten schien, „nun höre ich nichts inehr: sie müssen sichentfernt haben. Ich sagle es Dir wohl, es wäre einschlechter Ort zum Beobachten. Man. wird allerdingsnicht gesehen, aber man sieht auch nicht."
„Was Teufel, mein lieber Annibal," versetzte derErste von den Sprechenden, „wir mußten irgendwo un-sere eigenen Pferde, dann die zwei Handpferde und end-lich die zwei Maulthiere nnterbringen, welche so bela-den sind, daß ich nicht weiß, wie sie cs machen wollen,um uns zu folgen. Ich kenne aber nur diese alten Bu-chen und die hundertjährigen Eichen, welche sich diesesschwierigen Geschäftes aus eine geeignete Weife zu ent-ledigenvermögen. Weit entfernt also Herrn von Mouy,wie Du es thust, zu tadeln, erkenne ich in allen Vor-bereitungen zu dem Unternehmen, das er geleitet hat,den Scharfsinn eines wahren Verschwörers." -
„Gut," sagte der zweite Edelmann, „das Wort istheraus, ich erwartete es. Daran fasse ich Dich. Wirverschwören uns also, wir conspiriren?"
„Wir conspiriren nicht, wir dienen dem König undder Königin."
„Diese aber conspiriren, und es kömmt somit ganzauf das Gleiche heraus."
„CoconnaS, ich habe Dir bereits-gesagt,"- versetzteLa Mole, „ich zwinge Dich nicht im Geringsten, mir beieinem Abenteuer zu folgen, das mich einzig und alleinein besonderes Gefühl, welches Du nicht theilst und nichttheilen kannst, unternehmen läßt."
„Ei Mord und Tod! wer sagt denn, Du zwingest