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9/10 (1845)
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iini ihn. Er fühlte einen gewaltigen Drang, sich zu er-brechen.

Mein Bruder! mein Bruder!" rief Margarethe,was habt Ihr?"

Ich habe," erwiedcrte Karl,was Porcia habenmußte, als sic die glühenden Kohlen verschluckt hatte;ich brenne und.es ist mir, als stünde mein Athem inFlammen."

In demselben Augenblick stieß Karl seinen Atbcmaus und schien erstaunt, daß er kein Feuer aus seinenLippen Hervorkommen sah.

Man hatte indessen den Falken wieder ausgenommenund behaubt und alle Welt war um Karl versammelt.

Nun, nun, was soll das bedeuten? Beim LeibeChristi, es ist nichts oder wenn es etwas ist, so sprengtnur die Sonne den Kopf und höhlt meine Augen aus.Vorwärts, zur Jagd, meine Herren. Hier ist eine ganzeCompagnie von jungen Wildenten. Laßt Alles loS!Corboeuf, wir wollen uns belustigen/'

Man nahm wirklich fün-f bis sechs Falken die Hau-ben ab, schleuderte sie und sie schossen in der Richtungdes Wlldprets fort, während die ganze Jagd abermalsdas Ufer des Flusses erreichte.

Nun, was sagt Ihr, Madame?" fragte Heinrichseine Gemahlin.

Daß der Augenblick günstig ist," erwiedcrte Mar-garethe,und daß wir, wenn sich der König nicht um-wendet, von hier aus leicht zum Walte gelangen können."

Heinrich rief den Jägerburschen, der den Reihertrug, und während die lärmende, vergoldete Lauwine sichc»f der Böschung fortwälzte, welche gegenwärtig dieTerrasse bildet, blieb er allein zurück, dem Anscheine nach,um den Leichnam des Besiegten zu untersuchen.

In diesem Augenblick, und als wollte er ihm zuHülfe kommen, erhob sich ein Fasan.

Heinrich ließ seinen Falken loS; er hatte, um sich

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