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herabfallen; aber sein Gegner that dasselbe, und alsder Flüchtling wieder seinen Flug nehmen wollte, be-täubte ihn ein letzter Flügelschlag; er setzte fernen Stur;sich um sich selbst drehend fort, und in dem Augenblick,wo er die Erde berührte, ließ sich der Falke auf ihnnieder und stieß ein Siegesgeschrei aus, welches dasNiederlagsgeschrei des Besiegten bedeckte.
,,'Zum Falken! zum Falken!" rief Karl und sprengtein der Richtung der Stelle fort, wo die zwei Bögetnledergefallcn waren.
.Aber plötzlich parlrte er sein Roß, stieß einenSchrei aus. ließ den Zügellos und klammerte sich mit einerHand an die Mähne reines Pferdes an, während er mitder andern nach seinem Magen griff, als hätte es seineEingeweide zerrcifsen wollen.
Bei diesem Schrei eilten alle Höflinge herbei.
,,Es ist nichts, es ist nichts," sagte Karl, das Ge-sicht entflammt, die Augen wild, verstört; „es kam mirnur vor, als ob ein glühendes Eisen durch meinen Ma-gen dränge. Geht, geht, eS ist nichts."
lind er setzte sein Pferd abermals ln Galopp.
Alenr;ott erbleichte.
„Was gibt es denn wieder?" fragte Heinrich seineGemahlin.
„Ich weiß es nicht," erwiederte Margarethe. „Dochhabt 2hr meinen Bruder gesehen? er war pnrpurrvth."
„Es ist sonst nicht seine Gewohnheit," sagte Hein-rich.
Die Höflinge schauten einander erstaunt an und folg-ten dem König.
Man gelangte zu der Stelle, wo sich die zwei Vögelniedergelassen halten. Der Falke zerhackte bereits dasGehirn des Reihers.
Karl sprang von seinem Pferde, um den Kampfnäher zu betrachten.
Als er aber die Erde berührte, war er g/nöthigt,sich am Sattel zu halten, denn der Boden drehte sich