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schräge Linie verfolgte, welche in sie senkrechte Linieanslaufen sollte, die der Reiher nahm, der fortwährendstieg, als wollte er im Aethcr verschwinden.
„Ah! zweifacher Feigling," rief Karl, als ss'tteihn der Flüchtige hören könne», setzte sein Pferd in Ga-lopp und folgte der Jagd, so gut er konnte, wobei erden Kopf zurücklegte, um die zwei Vögel nicht eineSekunde ans dem Auge zu verlieren. „Ali! zweifacherFeigling du fliehst. Aber Bec-dc-Fer hat Race; warte!warte! haw! Bec-de-Fer, haw!"
Der Kampf war wirklich interessant; die zwei Vö-gel näherten sich einander, oder vielmehr der Falkenäherte sich dem Reiher. 8s fragte sich nur, wer beidiesem ersten Angriff die Oberhand behalten würde.
Die Furcht batte bessere Flügel, als der Muth.
Von seinem Fluge fortgeriffen schoß der Falke unterdem Bauche des Reihers durch, den er Hütte beherrschensollen. Der Reiher benützte seine Neberlegenheit undbrachte ihm einen Schlag mit seinem langen Schnabelbei.
Wie von einem Dolchstoße getroffen, machte derFalke ganz betäubt drei Wendungen um sich selbst, undman hätte einen Augenblick glauben sollen, er werde sichherablassen. Aber wie ein verwundeter Krieger, der sichfurchtbarer erhebt, stieß er einen schrillen, drohendenSchrei aus und nahm seinen Flug wieder nach demReiher.
Der Reiher hatte seinen Vortheil benützt und dieRichtung seines Fluges verändernd eine Biegung gegenden Wald gemacht, wobei er dießmal Raum zu ge-winnen und durch die Entfernung statt durch die Höhezu entkommen suchte.
Aber sein Verfolger war von edler Race und hatteden Flügelschlag eines Geierfalken. Er wiederholte das-selbe Manoeuvre und flog schräge auf den Reiher zu, derzwei oder drei Angstschreie ausstieß und senkrecht sich zuerheben suchte, wie er es das erste Mal gethan hatte.