Druckschrift 
9/10 (1845)
Entstehung
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In der That." stammelte der Herzog,eS scheintmir, es ist stürmisch Wetter."

Sturm im Monat März?" sagte Karl,Ihr seydein Narr. Nein, ich habe Schwindel, meine Haut isttrocken, ich bin müde, das ist das Ganze."

Dann fuhr er mit halber Stimme fort:

Sie werden mich umbringen mit ihrem Hasse undihren Complotten."

Als er aber in den Hof trat, brachten die Morgen-luft, daS Geschrei der Jäger, die hundertfachen lärmen-den Begrüßungen der Versammelten auf Karl die ge-wöhnliche Wirkung hervor.

Er athmete freier und lustiger.

Mit dem ersten Blicke suchte er Heinrich; dieser be-fand stch in der Nähe von Margaretbe. Die zwei vor-trefflichen Gatten schienen stch nicht einen Augenblick ver-lassen zu können, so sehr liebten ste stch.

Als Heinrich den König erblickte, ließ er sein Pferdspringen, und er war mit drei Courbetten seines Thieresbei seinem Schwager.

Ah! ah!" sagte Karl,Ihr sepd zur Parforcejagdberitten, Henriot; doch Ihr wißt, daß wir heute eineFalkenjagd machen."

Dann, ohne die Antwort abzuwarten, fuhr der Königseine Stirne faltend und mit beinahe drohendem Tonefort:

Auf, meine Herren, vorwärts, wir müssen um neunUhr bei der Jagd sepn."

Katharina betrachtete Alles dies aus einem Fensterdes Louvre. Ein aufgehobener Vorhang gewährte ihrembleichen, verschleierten Kopfe freien Nanm, während derschwarz gekleidete Körper in, Halbschatten verschwand.

Ans den Befel l von Karl dehnte stch diese ganze gol-dene, gestickte, parfumirte Menge, den König an der Spitze,aus, um durch die Pforten des Louvre zu ziehen, undwälzte stch wie eine Lauwine auf die Straße nach Saint-Gxrmain, mitten unter dem Geschrei des Volkes, das