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Fluch aus. Die Beute, welche Actäon gemacht, war daskostbare Jagdbuch, von dem es erwähnter Maßen nurdrei Exemplare in der ganzen Welt gab/
Die Strafe kam dem Fehler gleich. Karl erqriffeine Peitsche. Der Riemen pfiff und umhüllte das Thiermit einem dreifachen Knoten. Actäon schrie laut auf undverschwand unter einem Tische, der mit einem ungeheu-ren Teppich bedeckt war und ihm als Zufluchtsort diente.
Karl hob das Buch auf und sah zu seiner großenFreude, daß nur ein Blatt fehlte, und dieses Blatt ge- ,hörte nicht einmal zum Tert, sondern war ein Kupfer-stich.
Karl schloß das Buch sorgfältig in einen Schrankein. Alenqon schaute ihm unruhig zu. Er hätte ge-wünscht, daß dieses Buch, nun da seine furchtbare Sen-dung erfüllt war, aus den Händen von Karl gekommenwäre.
ES schlug sechs Uhr.
Dies war die Stunde, zu der der König in den HofHinabkommen sollte, welcher sich bereits mit prächtig ge-zäumten Pferden, mit reichgekleideten Männern undFrauen gefüllt batte. Die Jäger hielten ihre behaubtcnFalken auf den Fäusten. An einigen Piqueurs sab manHorner, mit denen sie sich versehen hatten, falls derKönig, der Beize müde, wie ihm dies zuweilen begegnete,ein Reh oder einen Damhirsch Hetzen wollte.
Der König ging hinab, schloß aber zuvor sein Waffcn-cabinet. Alen^on folgte jeder seiner Bewegungen mitglühenden Blicken und sah ihn seinen Schlüssel in dieTasche stecken.
Die Treppe hinabsteigend blieb der König stille ste-hen, fuhr mit der Hand an die Stirne und sagte:
„Ich weiß nicht, was ich habe, aber ich fühle mick-schwach."
Die Beine des Herzogs von Alenexon zitterten nichtweniger, als die des Königs.