Druckschrift 
9/10 (1845)
Entstehung
Seite
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lind schaute Nlengon wie ein Mann an, der gegen seineGewohnheit eine» Vorrath von Gednld sammelt,stille,irgend ein neues Gerücht, irgend eine Beschuldigung amfrühen Morgen?"

Nein, Sire, eine Gewißheit, ein Complott, dasmein lächerliches Zartgefühl allein Eurer Majestät zuenthüllen mich verhindert hatte/'

Ein Complott?" sagte Karl,laßt Euer Complotthören !"

Sire, während Eure Majestät am Flusse und inder Ebene des Vcsinet jagen wird, erreicht der Königvon Navarra den Wald von Saint-Germain, Eine Truppevon Freunden erwartet ihn in diesem Walde und sollmit ihm fliehen,"

,,AH! ich wußte es wohl," sprach Karl.Abermalseine schöne Verleumdung gegen meinen armen Henriot.Werdet Ihr einmal ein Ende mit ihm machen?"

Eure Majestät braucht wenigstens nicht lange zuwarten, um sich zu versichern, ob das, was ich ihrzu sagen die Ehre gehabt habe, eine Verleumdung istoder Uicht."

Wie dies?"

Diesen Abend wird unser Schwager abgereist sehn."

Karl stand ans und sprach:

Hört: ich will noch einmal Miene machen, alsglaubte ich an Eure Erfindung: aber ich kündige Euch,Dir und Deiner Mutter, an, daß dieses Mal das letzteMal ist,"

Dann die Stimme erhebend, fügte er bei:

Man rufe den König von Navarra!"

Eine Wache machte eine Beweguna. um zu gehor-chen; aber Franz hielt sie durch ein Zeichen zurück,

Ein schlechtes Mittel, mein Bnrder. Ans dieseArt werdet Ihr nichts erfahren, Heinrich wird leugnen,ein Signal geben, seine Genossen sind gewarnt undverschwinden; dann wird man meine Mutter und mich