Druckschrift 
3 (1827) Elemente der physischen Astronomie
Entstehung
Seite
144
Einzelbild herunterladen
 

44

und auch diese Gleichungen, die den (IV) und (V) gleichgeltendsind, enthalten die Theorie der Pendeln.

111. Ist der Faden von einem Augenblicke zum andern in sei-ner Länge veränderlich, so daf's r eine Funktion von t ist, so wäre

r 2 (da 2 2 Sin 3 a) -j- dr 2

\ . und

2 dt 1

B = gr. Cos a

und daher die Gleichungen des Pendelsd.r* da r 2 3

-- - Sina Cosa -4- gr Sina = o

dt 2 dt 2 1 ö

/r 2 Sin 2 a\

'( dV ) ~ °

IV. Wäre endlich der Faden elastisch und ausdehnbar, undnennt man E die Kraft, mit welcher der Faden sich zusammenzu ziehen bestrebt, so würde A den vorigen Werth behalten, und

B = gr Cos a E

werden , oder man würde zu den Gleichungen (VI) noch fol-gende hinzufügen

-(da 2 + 2 Sin 2 a) -J- Eg Cos a o

um die vollständige Theorie des Pendels unter dieser Voraus-setzung eines elastischen Fadens zu erhalten.

$ 5 -

Um diese Gleichungen zu integriren, wollen wir der gröfsernEinfachheit wegen ß gleich Null voraussetzen, wodurch also auchy = o wird, und das Pendel immer in derselben vertikalen Ebeneder xz schwingt.

Diefs vorausgesetzt gehen die Gleichungen (V) in folgende

über

x dx + z dz = odx 2 -f- dz 2

- = C + 2gZ

Eliminirt man aus ihnen die Gröfse dx , so erhält man

r dz

dt == - ==-|/(r 2z 2 )(c-f- 2gz)

das negative Zeichen , wenn man annimmt, dafs der Körper sichvon der vertikalen Achse der z entfernt.